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Fibrosarkom, total verzweifelt

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Alt 17.05.2017, 01:40   #1
naixi89
Standard Fibrosarkom, total verzweifelt

Hallo ich bin hier neu
leider aus einem sehr unerfreulichem grund. Meine Maja hat ein Fibrosarkom....Genau beim Schulterblatt. Sie ist bereits 15.
Jetzt war ich gestern und vorgestern bei 2 Tierärzten. Um mir eine 2. Meinung einzuholen.
Der eine meinte, er würde operieren. Er hat Blut abgenommen und das
Blutbild war gut, also sie würde eine Op gut überstehen. Er meinte allerdings, sie würde das linke Vorderbein verlieren.
Und es ist nicht sicher, ob das Fibrosarkom wiederkommt...aber er würde es versuchen.

DIe andere Tierärztin meinte, sie würde es nicht mehr operieren. 1. ist die katze bereits 15 und das wäre für das Tier eine enorme Belastung. Und 2. ihrer Erfahrung nach kommen diese Art von Tumore leider zu 80 % wieder. Sprich in einigen Wochen/Monaten könnte es sein, dass das Fibrosarkom wieder da ist.
Ich bin hin und hergerissen....die op würde ein vermögen kosten, aber das wäre sie mir wert meine Maja..aber ich will sie auch nicht unnötig quälen....
Kann mir jemand einen rat geben?
ich weine seit der Diagnose nur mehr...bin fix und fertig-....

ich hab so furchtbare angst die falsche Entscheidung zu treffen.....wenn dann muss ich es die Woche noch wissen, was ich tue....
 
Alt 17.05.2017, 01:40   Anzeige
NinaP
 
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Hallo naixi89,

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 17.05.2017, 11:05   #2
lux aeterna

 
Avatar von lux aeterna
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Herzlich Willkommen im Forum!

Es ist schon mal super, dass Du den Rat von 2 Ärzten eingeholt hast.

Zitat:
Zitat von naixi89 Beitrag anzeigen
Der eine meinte, er würde operieren. Er hat Blut abgenommen und das Blutbild war gut, also sie würde eine Op gut überstehen. Er meinte allerdings, sie würde das linke Vorderbein verlieren.
Katzen stellen sich eigentlich schnell auf ein Handicap, in diesem Fall ja Dreibeinigkeit ein. Ich würde an Deiner Stelle aber bei einer 15jährigen Katze von einem so großen Eingriff vermutlich eher absehen, auch wenn das Blutbild gut ist und nichts gegen eine längere Narkose spricht...

Zitat:
Zitat von naixi89 Beitrag anzeigen
DIe andere Tierärztin meinte, sie würde es nicht mehr operieren. 1. ist die katze bereits 15 und das wäre für das Tier eine enorme Belastung. Und 2. ihrer Erfahrung nach kommen diese Art von Tumore leider zu 80 % wieder. Sprich in einigen Wochen/Monaten könnte es sein, dass das Fibrosarkom wieder da ist.
Nach allem, was ich weiß, ist 2.) leider nicht unwahrscheinlich.

Zitat:
Zitat von naixi89 Beitrag anzeigen
Kann mir jemand einen rat geben?
ich weine seit der Diagnose nur mehr...bin fix und fertig-....
ich hab so furchtbare angst die falsche Entscheidung zu treffen.....wenn dann muss ich es die Woche noch wissen, was ich tue....
Vielleicht melden sich hier noch User, die positive Erfahrungen mit Fibrosarkom-OPs bzw. Amputationen auch bei älteren Katzen gemacht haben.

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich es wahrscheinlich nicht machen lassen, eben weil der Eingriff in Majas Fall ein so großer ist. Ich würde versuchen, ihr noch eine schöne, schmerzfreie Zeit zu bereiten ohne große Belastungen.

Wenn man abwägt, was zu tun ist, sollte man, neben dem Rat der Ärzte auch versuchen, rational abzuwägen: Wie alt ist mein Tier? Welche Lebenserwartung hätte es noch ohne die Erkrankung?

Und man sollte sich auch fragen, welche Haltung man zu Sterben & Tod hat: Wie gut man akzeptieren kann, dass die gemeinsame Zeit mit einem geliebten Lebewesen endlich und eben vielleicht bald vorbei ist.

Leider weiß ich keinen anderen Rat.
 
Alt 18.05.2017, 00:02   #3
Candy1809
 
Avatar von Candy1809
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Hallo auch mir tut es sehr leid und ich kann dir keinen wirklichen Rat geben. Entscheiden musst du alleine.
Meine Tochter hatte einen Kater, der mit 11 Jahren erlöst werden musste. Auch bei ihm saß es am Schulterblatt, das Bein war nicht betroffen. Sie hatte ihn 4 mal operieren lassen und jedesmal kam das Fibrosarkom in immer kürzeren Abständen wieder. Beim letzten Mal kam es nach 6 Wochen zurück. Im Nachhinein sagt sie, sie hätte ihm einiges ersparen können, aber der Tierarzt war zuversichtlich
Man glaubt ja so gerne.
Meine Fussi war 19 und bekam ein Plattenepithelkarzinom im Gesicht. Als sie plötzlich nicht mehr frass, war der Kieferknochen schon betroffen. Der TA wollte operieren, er hätte ihr das halbe Gesicht weggeschnitten und ich musste auf Erlösung bestehen. Heute weine ich noch, wenn ich daran denke, aber es war die einzig richtige Entscheidung.
2015 musste ich Mogli gehen lassen, Kehlkopfkrebs. Dieser Tierarzt war ehrlich und sagte mir es sei für meinen Kleinen nur eine Qual ohne wirkliche Aussicht auf Erfolg.
Ich kämpfe immer, solange es geht, aber bei Krebs muss ich ans Tier denken und darf nicht egoistisch sein
Ich wünsche dir viel Kraft
 
Alt 18.05.2017, 01:59   #4
MinjaundJimmy
 
Avatar von MinjaundJimmy
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Hallo,

das tut mir sehr leid...
Seid wann hat sie das?

LG Jo
 
Alt 18.05.2017, 11:52   #5
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Für eine 15jährige Katze wäre das ein großer Eingriff, eine lange Heilungsphase, die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs ist hoch, was dann weitere OPs erfordern würde. Das solltest du dir gut überlegen. Ich persönlich würde es nicht machen lassen, lieber solltest du ihr eine schöne Zeit mit guter Lebensqualität bereiten.
 
Alt 18.05.2017, 21:34   #6
Fellizitas
 
Avatar von Fellizitas
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Liebe naixi,

Lass' Dich mal drücken.

Auch ich habe eine Katze wegen einem Fibrosarkom verloren.

Minka war 14 Jahre alt, als sie ein Fibrosarkom entwickelt hat, das sass übrigens genau wie bei Deiner Maja, zwischen den Schulterblättern und war bei Diagnosestellung schon zu groß, um operiert werden zu können.

Ich hätte es aber sowieso nicht machen lassen, weil Fibrosarkome meist wiederkommen und Minka sowieso sehr panisch und schreckhaft und auch nicht mehr jung war.

Minka hat mit dem Fibrosarkom noch circa 8 Monate, bei relativ guter Lebensqualität, verbracht. Hat bis zum letzten Tag gefuttert wie ein Scheunendrescher.

Ihre Geschichte kannst Du im Forum Krebserkrankungen unter "Fibrosarkom am
Rücken - Verlauf?"nachlesen.

Ich wünsche Dir von Herzen eine gute Entscheidung und noch viele gute Wochen und Monate mit Deiner Maja.

Liebe Grüße
Fellizitas
 
Alt 19.05.2017, 03:25   #7
Sotrax
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Auch wenn’s mir verdammt schwer fällt über das Thema zu schreiben, da es Erinnerungen weckt, die ich eigentlich nicht mehr haben wollte.
September 2014 wurde bei meinen Blacky ein Fibrosarkom festgestellt. Der TA gab ihm noch ca. 5 Monate. Da war das Ding so groß wie eine Walnuss. Er meinte aber gleich das er das nicht operieren wird, da die warscheindlichkeit dass es direkt wieder kommt bei 70 – 80 Prozent liegt. Zudem bei seinem Alter (14) es zu wundheilstörungen kommen kann. Er meinte das ich sicherlich einen TA finden würde der das macht, aber glücklich würde ich damit und Blacky sicherlich nicht werden. Es gibt zwar neuerdings eine Methode, das nachwachsen um ca. 20 Prozent zu verringern, aber es ist eine extreme Belastung, da es jedes Mal wieder eine OP ist und billig ist das auch nicht. Letztendlich habe ich davon die Finger gelassen.
Ich habe Tierärzte in der ganzen Umgebung angerufen und mir Meinungen eingeholt. Es kam immer das gleiche raus. Letztendlich habe ich mich an eine Tierheilpraktikerin gewandt um den letzten Strohhalm zu greifen. Wir haben es dann mit Homöopathie versucht. Zum Teil Globulies aus der Schweiz bestellt, da hier nicht verfügbar.
Am 17. März 2016 hat mein Blacky dann seine Reise angetreten. Obs an der Homöopathie lag oder der Tumor nur Pause machte kann mir keiner sagen. Fakt ist aber, das letzte halbe Jahr war die Hölle für mich. Auch wenn mir mehrere Tierärzte bestätigt haben das Blacky keine Schmerzen haben kann, ist die Behandlung mit einem offenen Tumorbett keine schöne Sache. Das schreib ich dir als aktiver Feuerwehrler, der auch schon so einiges sehen musste.
Zu deiner Maja… denkst du das es in ihrem Alter noch Sinn macht? Klar sagt man das eine Amputation das Beste ist um alles befallene Gewebe zu entfernen. Eine Garantie hast du aber leider nicht. Ich will jetzt nicht darüber nachdenken was ich tun würde… Gedanklich würde ich aber nein sagen und der Natur unter bestmöglicher Unterstützung der Medizin ihren Lauf lassen.
Entschuldigt die Schreibfehler. Muss jetzt erst mal meine Tastatur trockenlegen. Da brach jetzt einiges wieder raus.
 
Alt 19.05.2017, 22:34   #8
naixi89
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Danke Schon mal für die Antworten

Es ist so verdammt schwer .. ich will
Sie nicht gehen lassen .... und zum großen übel sind wir ab Dienstag in Urlaub .. lange schon vorher gebucht. Hab angerufen zum stornieren, geht wohl nicht mehr ...Thailand über 2000 Euro
Ich hab Angst, dsss sie nicht mehr leben wird nach 2 Wochen ... meine Mutter wird sie liebevoll pflegen

Am Montag bin ich in der Onkologie .. in einer Tierklinik. Das sind ja die Spezialisten. Aber ich befürchte, sie werden das gleiche sagen ...
mir ist schon langsam bewusst, dass der Tumor nicht weggehen wird.
Aber es wäre mir wichtig, dass sie zumindest noch ein paar schöne Monate hat

15 Jahre lang war sie kein einziges Mal krank ... und von heut auf morgen die Diagnose ...
in meiner Verzweiflung hab ich mich an eine Heilpraktikerin gewandt und ein homöopathisches Mittel besorgt ...

Aus lauter Angst hab ich wohl auf meinem Kopf auch einen kleinen knubbel entdeckt und hab jetzt noch mehr Angst ....

Bin sicher, ich bilde mir vieles ein
Aber ich verzweifle wirklich ...
 
Alt 19.05.2017, 22:37   #9
naixi89
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Sotrax ich finde deinen Beitrag nicht
Könntest du ihn verlinken ?
 
Alt 19.05.2017, 23:17   #10
Julchen94
Moderator(in)

 
Avatar von Julchen94
Standard AW: Fibrosarkom, total verzweifelt

Versuch ein bisschen zur Ruhe zu kommen, das tut auch Deiner Katze gut. Verlebt noch eine schöne Zeit, Deinen Urlaub wird sie sichet überleben.
Ich weiss wie das ist, daneben zu sitzen und nichts tun zu können. Irgendwann muss man es akzeptieren und lächeln. Die Tiere spüren das...
 
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