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Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Diskutiere im Katzenforum von Netz-Katzen.de über Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung im Bereich "Bauchspeicheldrüse (Pankreas)". --> Vor 4 Jahren begann alles. Nachzulesen hier *klick* Beim Blutbild vor anderthalb Wochen war nun der Bauchspeicheldrüsenwert erhöht. 4,8 Bis 3,5 ist es unwahrscheinlich, dass eine Pankreatitis vorliegt. Von 3,6 - 5,3 ...
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Alt 18.11.2014, 20:03   #1
Flori-Cat

 
Avatar von Flori-Cat
Standard Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Vor 4 Jahren begann alles.

Nachzulesen hier *klick*

Beim Blutbild vor anderthalb Wochen war nun der Bauchspeicheldrüsenwert erhöht.
4,8

Bis 3,5 ist es unwahrscheinlich, dass eine Pankreatitis vorliegt.

Von 3,6 - 5,3 besteht eine Wahrscheinlichkeit

und ab 5,4 ist eine Pankreatitis sehr wahrscheinlich.

Aufgrund Lillys Krankengeschichte und dem dauerhaft weichen Kot, müssen wir davon ausgehen, dass die Pankreatitis chronisch ist.
Und sie gerade einen Schub hat.

Damals, vor 4 Jahren, war der Wert nicht erhöht, aber vermutlich hatte sich da das Ganze noch nicht auf die BSD ausgewirkt.

Lilly bekommt seit fast 2 Jahren Prednisolon.
Das war nach sooooo vielen Versuchen dem weichen Kot her zu werden, die letzte Möglichkeit.
Im Großen und Ganzen klappt(e?) es damit auch recht gut.
Einmal mussten wir die Dosis erhöhen für 3 Monate (nun bin ich sicher, dass sie da wohl auch einen Schub hatte)

Vor anderthalb Monaten erbrach Lilly jeden Tag immer vormittags einmal den kompletten Mageninhalt.
Da aber dann auch Ashanti anfing bzw. sogar Monty sich zweimal übergab, dachte ich an einen Infekt (war es vermutlich auch, aber es war wohl auch der Auslöser für den jetzigen Schub).

Mit Cerenia hatten wir das Erbrechen schnell im Griff. Mit SEB beruhigte sich bei Ashanti und Lilly der Magen.

Bei Lilly ging es dann aber damit los, dass sie nicht mehr nur einmal am Tag Kot absetzte, sondern 3 Mal. Und auch nicht nur weich, sondern richtige "Kuhfladen".

Also Kotprobe über mehrere Tage gesammelt und Bluttest gemacht.

Kotprobe weißt nur eine mäßige Keimzahl von hämolysierenden E Cholis auf. Das hat sie durchgehend seit damals. Auch nach mehreren AB Behandlungen. Und da der Kot zwischenzeitlich fast normal war, hält meine TÄ das diesmal auch nicht für die Ursache.
Ansonsten keine Parasiten jeglicher Art (Coronaviren scheidet sie nach wie vor chronisch aus).
Enzyme muss ich keine geben, da der Kot keinen Anhaltspunkt für eine "schlechte Verwertung" gibt.

Sie hat noch leicht erhöhte Leukozyten, segmentkernige. Also eine abklingende Entzündung.

Alle anderen Werte sind zum Glück in der Norm.

Lillys Medikation:
Alle 2 Tage Omeprazol
Alle 2 Tage 1/2 Prednisolon

Wegen des Erbrechens bekommt sie gerade Cerenia. SEB reicht bei ihr leidre nicht.
Für den weichen Kot bekommt sie Enterogelan. Seit einer Woche. Wir werden versuchen, ob wir mit Dysticum mehr Erfolg haben, aber das ist erst bestellt.

Für die BSD bekommt sie zusätzlich noch einmal wöchentlich Vit.B gespritzt.

Ein AB hat sie bisher noch nicht bekommen.

Leider ist die BSD noch sehr unerforscht, ebenso die Funktionsstörungen. Wirklich feste Behandlungsrichtlinien gibt es nicht.
Was bei einer Katze gut wirkt, hilft bei der anderen Katze nicht.

Wir sind nun dabei raus zu finden, was Lilly hilft, was sie annimmt und was gar nicht geht.

Zum Glück frisst Lilly mit Appetit. Zumindest in der Hinsicht muss ich mir keine Sorgen machen. Ich hoffe, dass das so bleibt.
 
Alt 18.11.2014, 20:03
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Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 18.11.2014, 20:27   #2
moritzchen16
Moderatorin
 
Avatar von moritzchen16
Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Hallo Petra!
Hoffe das ihr die richtige Behandlung herausfindet und Lilly sich nicht quält.
Aber es ist schon super das sie Appetit hat und gut futtert.
Daumen und Pfötchen sind gedrückt, ganz fest für Lilly.
Knuddler an die zwei Mädels
 
Alt 18.11.2014, 20:48   #3
Flori-Cat

 
Avatar von Flori-Cat
Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Im Moment habe ich den Eindruck, dass es Lilly gut geht. Sie spielt, schmust und kuschelt entspannt.

Nur ab und an "kauert" sie eben. Dann wird wohl der Magen-Darm-Trakt zwicken.
 
Alt 18.11.2014, 21:04   #4
mortikater

 
Avatar von mortikater
Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Das erinnert mich sehr an Mette. Sie hat eine ähnliche Problematik, chronische Darmentzündung. Mit Cortison ist sie stabil, aber dank ihrer immer wieder auftauchenden Verweigerung von Cortison brachte sie sich in die nächste Durchfallkrise und hatte dann auch erhöhte Pankreas-Werte im gleichen Bereich wie Lilly.

Auch laut TA nicht behandlungsbedürftig, sobald wir den Durchfall wieder im Griff haben, hat sie auch mit der Bauchspeicheldrüse nichts mehr.

Bei Mette klappt das ja nun Gott sei Dank mit Budesonid. Prednisolon hat auch seine Dienste getan, aber sie fraß es eben nicht zuverlässig genug in ihren Leckerchen.

Ich glaube deshalb nicht, dass die Pankreatitis bei Lily chronisch ist, sondern die Darmentzündung.
 
Alt 18.11.2014, 22:25   #5
Trulla-la

 
Avatar von Trulla-la
Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Gibt es eigentlich Dosis die chronischen Sche...ßdreck für ihre Katzen anziehen?


Flori-Petra, bekam von jemandem berichtet das deren Kater Decortin H 5mg bekommt. Sei nicht so bitter wie das Predni. Allerdings handelt es sich wohl um ein Humanmittel und du bräuchtest einen TA der es entweder da hat oder verschreiben würde.
Dosierungsmöglichkeit wohl wie beim Predni.


Was du wg. Bauchaua tun könntest - das Omep auf tägl. Gabe umstellen (vorübergehend?) Es kommt wohl nicht selten vor das sich auf die Pankreatitis eine Gastritis draufsattelt.

Und habt ihr besprochen ob Galle und/oder Leber beteiligt sein könnten?
Offenbar ist es auch gar nicht sooo selten das aus der Pankreatitis eine Triaditis wird. Zumindest wenn das Geschehen länger andauert oder eben ein chronischer Verlauf besteht.

Beim BB ist der SPEC fPl gemacht worden oder nur der fPl?
Bei ersterem ist es einfacher zu ersehen ob akut oder chronisch. Und gegebenenfalls wäre der Tli noch nützlich.


Hoffe es geht Lilly weiter trotz allem so gut und sie behält ihren Appetit.
 
Alt 18.11.2014, 23:56   #6
FELIDAE4

 
Avatar von FELIDAE4
Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Zitat:
Zitat von Flori-Cat Beitrag anzeigen
Leider ist die BSD noch sehr unerforscht, ebenso die Funktionsstörungen. Wirklich feste Behandlungsrichtlinien gibt es nicht.
Was bei einer Katze gut wirkt, hilft bei der anderen Katze nicht.
Das ist leider zutreffend.....

Zitat:
Wir sind nun dabei raus zu finden, was Lilly hilft, was sie annimmt und was gar nicht geht.
Da drücke ich ganz fest die Daumen, das Ihr die richtig für Lilly treffende Behandlung findet....daher kann ich auch keine Tips geben, wie Du schreibst.....bei jeder Katze äußert sich das Krankheitsbild anders....und somit auch die Behandlung.....

Am Anfang hat bei Sammy auch das AB gewirkt.....später nicht mehr.....es ist sehr schwierig....

Der Wert der BSD ist ja nun nicht wirklich so hoch.....
ich denke der Durchfall und Erbrechen kommt von der Darmentzündung..


Zitat:
Zum Glück frisst Lilly mit Appetit. Zumindest in der Hinsicht muss ich mir keine Sorgen machen. Ich hoffe, dass das so bleibt.
Ja zum Glück......... Auch Sammy bekam über einen längeren Zeitraum Cerenia, ohne dies hätte er auch nicht viel gefuttert....

Zitat:
Zitat von mortikater Beitrag anzeigen
Auch laut TA nicht behandlungsbedürftig, sobald wir den Durchfall wieder im Griff haben, hat sie auch mit der Bauchspeicheldrüse nichts mehr.

Ich glaube deshalb nicht, dass die Pankreatitis bei Lily chronisch ist, sondern die Darmentzündung.
Das denke ich auch, genau so wie Petra....

Ein dickes Busserl an die kleine Maus.......
 
Alt 21.11.2014, 08:21   #7
Miraculix
 
Avatar von Miraculix
Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Liebe Petra,

wie geht es Lilly inzwischen?

Pankreatitis ist eine Erkrankung, die ich ehrlich gesagt ziemlich zu fürchten gelernt habe. Weil sie so ein vielfältiges Erscheinungsbild hat. Weil es so unterschiedliche Behandlungsmethoden gibt, von TA zu TA differierend. Weil man nie weiß, ob die Vorgehensweise, die der eigene TA wählt, wirklich die richtige ist. Weil es einer Katze mit Pankreatitis oft nicht sonderlich gut geht und man aber nichts in der Hand hat, um ihr rasch wirksam zu helfen. Weil man nicht so recht weiß, was man füttern soll - die einen sagen, unbedingt fettarm, die anderen sagen, egal, spielt keine Rolle, Hauptsache, die Katze frisst genug. Irgendwie steht man bei Pankreatitis immer im Nebel herum, finde ich, und sieht keinen klaren Weg vor sich, was man tun und was man lassen soll, um der erkrankten Katze zu helfen.

Findus hatte keine erhöhten fPli-Werte, aber beim Ultraschall Auffälligkeiten an der Bauchspeicheldrüse, außerdem den typischen Pankreatitis-Kotabsatz: oft dreimal am Tag, sehr voluminös, ockerfarben bis gelblich, weich. Weder Enzyme noch fettarmes Futter halfen ihm, auch kein AB, aber das kann daran gelegen haben, dass es keine "normale" Pankreatitis war, sondern Bauchspeicheldrüsenkrebs. Was man erst im nachhinein ziemlich sicher diagostizieren konnte, aufgrund der Symptome, des Verlaufs und der Begleiterscheinungen.

Finja hatte eine Pankreatitis mit deutlich erhöhtem fPli-Wert, die sich aber lediglich durch starken Durchfall äußerte. Sie lief alle halbe Stunde aufs Klo und drückte. Der Kot war aber weder voluminös noch ockerfarben, sondern war normal dunkelbraun, breiartig bis flüssig. Könnte auch von einer Darmentzündung gekommen sein, so dass die Pankreatitis bei ihr möglicherweise nur durch den fPli-Wert auffällig war. Finja hat mit Appetit gefressen, gespielt, hatte glänzendes Fell, keine Bauchschmerzen, weil sie sich rumrollte, den Bauch kraulen ließ, keine Kauerhaltung. Aber eindeutig Pankreatitis. Sie bekam nur ein AB, sonst nichts. Nach drei Wochen war der fPli-Wert wieder im Normalbereich. Bei ihr könnte die Pankreatitis durch Medikamente ausgelöst worden sein. Wie der TA sagte (steht auch in diversen Infos und Berichten im Netz über Pankreatitis), kann eine Pankreatitis durch Medikamente verursacht werden, die über lange Zeit ständig verabreicht werden. Was bei Finja der Fall war - bei Lilly eventuell auch? Cortison?

Würde bei Lilly aber auch nicht viel weiterhelfen, weil sie wegen ihrer chronischen Darmentzündung ja was braucht.

Darmentzündung und Pankreatitis ist ein übles Duo. Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass eure TÄ einen Weg findet, Lilly zu helfen und zumindest die Pankreatitis in den Griff zu kriegen!
 
Alt 21.11.2014, 19:52   #8
Mietzie

 
Avatar von Mietzie
Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Meine Güte...

Ich wünsche euch, dass es Lilly weiterhin so gut geht, ihr das Futter schmeckt und sie ihr Leben genießen kann.
 
Alt 22.11.2014, 21:29   #9
Flori-Cat

 
Avatar von Flori-Cat
Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Zitat:
Zitat von mortikater Beitrag anzeigen
Bei Mette klappt das ja nun Gott sei Dank mit Budesonid. Prednisolon hat auch seine Dienste getan, aber sie fraß es eben nicht zuverlässig genug in ihren Leckerchen.

Ich glaube deshalb nicht, dass die Pankreatitis bei Lily chronisch ist, sondern die Darmentzündung.
Zum Glück ist das Predni kein Problem bei Lilly (bisher).
Seit sie es bekommt, ist das mit dem Kot im Großen und Ganzen ok. Er war nie wieder richtig fest, aber zumindest gut geformt.

Aber es gab auch immer wieder Phasen, in denen sie mehrfach am Tag aufs Klo ging und der Kot wie ein Fladen war.
Daher denke ich aus dem Bauch heraus, dass es chronisch sein könnte

Zitat:
Zitat von Trulla-la Beitrag anzeigen
Was du wg. Bauchaua tun könntest - das Omep auf tägl. Gabe umstellen (vorübergehend?) Es kommt wohl nicht selten vor das sich auf die Pankreatitis eine Gastritis draufsattelt.
Das haben wir zwischenzeitlich gemacht.
Und ich habe, zur Sicherheit nun auch Ulcogant da. Das ist wohl doch etwas effektiver. Allerdings, man muss zu anderen Medis 2 Stunden Zeit vergehen lassen.

Zitat:
Und habt ihr besprochen ob Galle und/oder Leber beteiligt sein könnten?
Offenbar ist es auch gar nicht sooo selten das aus der Pankreatitis eine Triaditis wird. Zumindest wenn das Geschehen länger andauert oder eben ein chronischer Verlauf besteht.
Leber ist von den Werten ok und vom Abtasten her konnte die TÄ nichts ungewöhnliches feststellen.
Ein Ultraschall lassen wir derzeit nicht machen. Dann dürfte Lilly nicht mehr raus (wegen kahlen Bauch und kalten Temperaturen) und das würde ihre Lebensfreude wirklich massiv einschränken.
Wenn die Problematik anhält/wieder kommt, dann machen wir das im Frühjahr.

Zitat:
Beim BB ist der SPEC fPl gemacht worden oder nur der fPl?
Bei ersterem ist es einfacher zu ersehen ob akut oder chronisch. Und gegebenenfalls wäre der Tli noch nützlich.
Wir haben erstmal nur den fPl machen lassen.
Bei Lilly kommt eh soooooo wenig Blut, dass wir uns immer genau überlegen müssen, was wir untersuchen lassen.
Auch hier, wenn das anhält/wieder kehrt, dann werden wir den SPECfPL und Tli machen lassen. Wenn meine Tierärztin dies für sinnvoll erachtet.


Zitat:
Hoffe es geht Lilly weiter trotz allem so gut und sie behält ihren Appetit
Zum Glück ist Lilly wirklich super drauf. Sie spielt, schmust und ist richtig süß . Ihr Appetit ist gut, sie mäkelt zwar, wenn sie Enterogelan und seit gestern nun Dysticum mit ins Futter bekommt, aber dann wird es zum Glück doch gefressen.


Zitat:
Zitat von Miraculix Beitrag anzeigen
Pankreatitis ist eine Erkrankung, die ich ehrlich gesagt ziemlich zu fürchten gelernt habe. Weil sie so ein vielfältiges Erscheinungsbild hat. Weil es so unterschiedliche Behandlungsmethoden gibt, von TA zu TA differierend. , Hauptsache, die Katze frisst genug. Irgendwie steht man bei Pankreatitis immer im Nebel herum, finde ich, und sieht keinen klaren Weg vor sich, was man tun und was man lassen soll, um der erkrankten Katze zu helfen.
Damit hast Du vollkommen Recht. Auch meine Tierärztin sagt "Versuch macht klug". Wir versuchen mit so wenig Medis wie möglich das maximale Wohlfühlen zu erreichen.

Zitat:
Weder Enzyme noch fettarmes Futter halfen ihm, auch kein AB, aber das kann daran gelegen haben, dass es keine "normale" Pankreatitis war, sondern Bauchspeicheldrüsenkrebs. Was man erst im nachhinein ziemlich sicher diagostizieren konnte, aufgrund der Symptome, des Verlaufs und der Begleiterscheinungen.
Davor habe ich Angst, dass es Krebs sein könnte. Dein Findus ist mir da gleich eingefallen und noch Mortikaters Kimi

Zitat:
Finja hatte eine Pankreatitis mit deutlich erhöhtem fPli-Wert, die sich aber lediglich durch starken Durchfall äußerte. Sie bekam nur ein AB, sonst nichts. Nach drei Wochen war der fPli-Wert wieder im Normalbereich. Bei ihr könnte die Pankreatitis durch Medikamente ausgelöst worden sein. Wie der TA sagte (steht auch in diversen Infos und Berichten im Netz über Pankreatitis), kann eine Pankreatitis durch Medikamente verursacht werden, die über lange Zeit ständig verabreicht werden. Was bei Finja der Fall war - bei Lilly eventuell auch? Cortison?
Ein Glück hat Finja das AB geholfen (welches bekam sie denn?)
Lilly bekommt derzeit noch kein AB, weil die TÄ erstmal alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen will. Auch in Hinblick auf die sensible Darmflora und die chronischen Coronaviren.
Lilly bekommt seit fast zwei Jahren Cortison. Das einzige, was bei ihrem Durchfall half.

Zitat:
Darmentzündung und Pankreatitis ist ein übles Duo. Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass eure TÄ einen Weg findet, Lilly zu helfen und zumindest die Pankreatitis in den Griff zu kriegen!
Danke Dir!
Bei Lilly liegt es beim Darm mit Sicherheit an den Coronaviren. Keine Ahnung, aber seitdem sie sich infiziert hat, hat sie die Durchfallproblematik und scheidet die Viren chronisch aus.

Zitat:
Zitat von Mietzie Beitrag anzeigen
Ich wünsche euch, dass es Lilly weiterhin so gut geht, ihr das Futter schmeckt und sie ihr Leben genießen kann.
Ich danke Dir

Wie gesagt, seit gestern bekommt Lilly anstatt Enterogelan das Dysticum. Das ist ein schwarzes Pulver, für mich geschmacklos... für mich... Es sieht im Futter mega eklig aus. Aber nach mehreren Anläufen hat Lilly es doch gefressen. Nun schauen wir mal, wie sich das auf den Kot auswirkt.

Mit dem Cerenia haben wir gestern mit der letzten 1/8 Tablette erstmal aufgehört. In den Pausen hat sie zum Glück nicht mehr erbrochen und auch die geringere Dosis hat scheinbar gereicht, dass sie nicht mehr brechen musste.

Nun müssen wir sehen, ob es ohne Cerenia wieder zum Erbrechen kommt.
Ich hoffe nicht.
Ab morgen will ich für ein paar Tage das Ulcogant geben. Alle zwei Tage auf Anraten der Tierärztin. An den Tagen, an denen sie kein Cortison bekommt.
Da Lilly 1/4 Tablette bekommen soll, reicht eine Tablette also für 4x. Das ergibt 8 Tage, da wir ja nur jeden zweiten Tag eingeben werden.
 
Alt 23.11.2014, 01:13   #10
mortikater

 
Avatar von mortikater
Standard AW: Lilly nun auch eine chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung

Zitat:
Zitat von Trulla-la Beitrag anzeigen

Was du wg. Bauchaua tun könntest - das Omep auf tägl. Gabe umstellen (vorübergehend?) Es kommt wohl nicht selten vor das sich auf die Pankreatitis eine Gastritis draufsattelt.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Gabe von OMEP nicht kontraproduktiv wegen Vitamin B 12 ist.

Da Magensäure für die Freisetzung von Vitamin B12 aus den Proteine der Nahrung notwendig ist, wird dadurch auch die Vitamin-B12-Absorption vermindert. Eine geringere Produktion von Magensäure bietet auch ein günstiges Umfeld für das übermässige Wachstum von anaeroben Bakterien im Magen, was zu Interferenzen mit der Vitamin B12-Absorption führt.

Wie ich gelesen habe, bekommt Lilly ja Vitamin B 12 gespritzt, das würde ich beibehalten, nach einigen Quellen wird ein Mangel allein schon als Verursacher für Pankreatis gesehen.
 
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