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Langzeitcortison nach Juckreiz

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Alt 12.05.2013, 20:27   #1
connewitz
Standard Langzeitcortison nach Juckreiz

Unser ca. 4 Jahre alter Wohnungskater hatte seit ca. 1 Woche starken Juckreiz, hat sich vermehrt gescharrt und über den Augen dadurch sogar blutige Stellen. Nachdem wir diese entdeckt haben, sind wir vorgestern gleich zum Tierarzt. Der hat ihn
begutachtet, Flöhe usw. ausgeschlossen und auf eine Allergie getippt. Um langfristig Linderung zu verschaffen hat er unserem Kater ein "Langzeitcortison" gespritzt. Damit wäre ihm für ca. 5-6 Monate geholfen und wir bräuchten nicht langfristig und ggfs. erfolglos nach der Allergieursache zu forschen.
Jetzt habe ich viel im Internet zu dieser Cortisongabe gelesen und finde es im nachhinein garnicht mehr so toll. Das Jucken scheint zwar besser, aber der Kater verhält sich irgendwie ungewöhnlich. Er wirkt sehr aphatisch, schläft an ungewöhnlichen Orten und hat scheinbar weniger Appetit.
Bisher hatte ich auch noch nichts von "Langzeitcortison" für so viele Monate gelesen? Sind das ggfs. neue Medikamente?
Wir waren übrigens mit 50 EUR für Untersuchung und Spritze dabei. Ist das angemessen?
 
Alt 12.05.2013, 20:27   Anzeige
NinaP
 
Standard AW: Langzeitcortison nach Juckreiz

Hallo connewitz,

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 12.05.2013, 23:31   #2
heike04
 
Avatar von heike04
Standard AW: Langzeitcortison nach Juckreiz

Langzeit Cortison wirkt zwar eigentlich "nur" 3-4 Wochen, aber anfangs unterdrückt es den Juckreiz wohl meistens deutlich länger. Das Problem bei Cortison ist, daß es von Mal zu Mal weniger, sprich kürzer hilft.
Cortison fährt nur das Immunsystem herunter und der Körper "erkennt" die Allergieauslöser nicht mehr als Feind. Aber weg geht davon keine Allergie, im Gegenteil, es können immer mehr Stoffe werden gegen die der Körper reagiert wenn nicht die Ursache gefunden wird.

Wenn nun der Juckreiz weg ist oder shon weniger wird, dann IST es wohl mit großer Wahrscheinlichkeit bei euch eine Allergie.
Die einzige Möglichkeit herauszufinden worauf die Katze allergisch reagiert ist eine Ausschlußdiät.

Hier in meinem Thread geht es aber darum, daß ich drei Jahre lang dachte es könne eine Allergie sein, aber es ist NICHT so.

Deshalb wäre es besser Du würdest einen eigenen Thread beginnen, denn das sind ja zwei ganz verschiedene Themen um die es geht.
 
Alt 13.05.2013, 17:26   #3
Eldarion
Moderatorin

 
Avatar von Eldarion
Standard AW: Langzeitcortison nach Juckreiz

Zitat:
Zitat von heike04 Beitrag anzeigen
Langzeit Cortison wirkt zwar eigentlich "nur" 3-4 Wochen, aber anfangs unterdrückt es den Juckreiz wohl meistens deutlich länger. Das Problem bei Cortison ist, daß es von Mal zu Mal weniger, sprich kürzer hilft.
Cortison fährt nur das Immunsystem herunter und der Körper "erkennt" die Allergieauslöser nicht mehr als Feind. Aber weg geht davon keine Allergie, im Gegenteil, es können immer mehr Stoffe werden gegen die der Körper reagiert wenn nicht die Ursache gefunden wird.

Wenn nun der Juckreiz weg ist oder shon weniger wird, dann IST es wohl mit großer Wahrscheinlichkeit bei euch eine Allergie.
Die einzige Möglichkeit herauszufinden worauf die Katze allergisch reagiert ist eine Ausschlußdiät.

Hier in meinem Thread geht es aber darum, daß ich drei Jahre lang dachte es könne eine Allergie sein, aber es ist NICHT so.

Deshalb wäre es besser Du würdest einen eigenen Thread beginnen, denn das sind ja zwei ganz verschiedene Themen um die es geht.
Anmerkung des Moderatorenteams:

Ich habe Euch jetzt einfach mal in einen eigenen Thread "gepackt", ich hoffe, dass das so in Ordnung ist.

Liebe Grüße
Gaby
 
Alt 13.05.2013, 23:37   #4
mortikater

 
Avatar von mortikater
Standard AW: Langzeitcortison nach Juckreiz

Zitat:
Zitat von connewitz Beitrag anzeigen
Unser ca. 4 Jahre alter Wohnungskater hatte seit ca. 1 Woche starken Juckreiz, hat sich vermehrt gescharrt und über den Augen dadurch sogar blutige Stellen. Nachdem wir diese entdeckt haben, sind wir vorgestern gleich zum Tierarzt. Der hat ihn begutachtet, Flöhe usw. ausgeschlossen und auf eine Allergie getippt. Um langfristig Linderung zu verschaffen hat er unserem Kater ein "Langzeitcortison" gespritzt. Damit wäre ihm für ca. 5-6 Monate geholfen und wir bräuchten nicht langfristig und ggfs. erfolglos nach der Allergieursache zu forschen.
Jetzt habe ich viel im Internet zu dieser Cortisongabe gelesen und finde es im nachhinein garnicht mehr so toll. Das Jucken scheint zwar besser, aber der Kater verhält sich irgendwie ungewöhnlich. Er wirkt sehr aphatisch, schläft an ungewöhnlichen Orten und hat scheinbar weniger Appetit.
Bisher hatte ich auch noch nichts von "Langzeitcortison" für so viele Monate gelesen? Sind das ggfs. neue Medikamente?
Wir waren übrigens mit 50 EUR für Untersuchung und Spritze dabei. Ist das angemessen?
Auf Verdacht ein Depot zu spritzen, finde ich nicht so toll.

Was Du beschreibst, klingt für mich - möglicherweise - nach einem eosinophilen Granulom. Das sind in der Regel aber nur Schübe. Wenn man die mit Cortisontabletten behandelt, kriegt man sie in der Regel ziemlich schnell in den Griff. Bei meinem Kater habe ich immer eine Woche Prednisolon hochdosiert gegeben ( 4 x 5 mg, er wiegt aber auch über 8 kg) und eine Woche zum Ausschleichen. Danach war es vorbei und er hatte monatelang wieder Ruhe. Inzwischen, er ist jetzt 13 Jahre alt, ist es über ein Jahr her seit dem letzten Schub.

Es wäre relativ einfach herauszufinden, ob der Kater daran leidet. Zunächst mal sieht man im Blutbild schon oft, ob eine Allergie bzw. irgendeine Autoimmungeschichte im Körper vorhanden ist, Erhöhung der Eosinophilen und mit einem Hautgeschabsel bzw. Mini-Biopsie, bei meinem Kater waren es Knötchen, eins habe ich histologisch untersuchen lassen, hatten wir dann Gewißheit.

Eine Ausschlußdiät hätte ich bei meinen sieben Katzen niemals hinbekommen, das habe ich von vorn herein abgelehnt, aber hier war es auch ziemlich klar, daß es wohl nicht am Futter liegt, weil es eben auch immer wieder monatelang gut ging.

Heilen kann man ein eosinophiles Granulom eigentlich nicht, man kann immer nur die Symptome bekämpfen und Cortison hat sich da bei vielen bewährt. Aber eine vorübergehende Tablettengabe ist nicht so belastend wie ein Depot. Und es stimmt, was Heike sagt, je mehr Depots gegeben worden sind, desto weniger wirken sie irgendwann noch.
 
Alt 13.05.2013, 23:47   #5
heike04
 
Avatar von heike04
Standard AW: Langzeitcortison nach Juckreiz

Leider ist es oft so, daß Tierhalter Ergebnisse sehen wollen und diese durch aktive Gabe von irgendwelchen Mittelchen. Deshalb greifen die meisten TÄ so schnell zu Cortisonspritzen.
Als schnelle Hilfe, gerade zu Anfang oder um ganz schlimme Ausbrüche zu lindern ist es ja auch eine feine Sache, aber wenn es wirklich ein allergisch bedingtes Kratzen ist, sollte man doch eine Ausschlußdiät in Erwägung ziehen.

Mortikater, du hast natürlich recht, daß es auch EG sein kann. Nicht immer ist das aber so einfach feststellbar, denn Cortison hilft ja auch bei Allergien.
Ich war jetzt so auf Allergie fixiert, da es das bei uns ja eben nicht ist, daß mir der Gedanke an EG gar nicht kam.
 
Alt 13.05.2013, 23:56   #6
mortikater

 
Avatar von mortikater
Standard AW: Langzeitcortison nach Juckreiz

Tabletten haben in jedem Fall den Vorteil, daß man individueller dosieren kann, oft gibt man auch nur alle zwei Tage eine entsprechende Dosis und kann damit viel besser verhindern, daß der Körper die eigene Cortisonproduktion einstellt.

Aber ich denke wirklich, es müßte eine gezieltere Diagnostik betrieben werden, wenn die Wirkung des Depots abklingt und die Beschwerden wieder auftauchen.

Möglich wäre natürlich auch, daß es was Akutes ist, was verschwindet, das wäre das Beste, das kann man nur hoffen.
 
Alt 17.03.2017, 18:14   #7
Supergabi
Standard AW: Langzeitcortison nach Juckreiz

Wir waren mit unseren Kater 12 Jahre am Montag beim Tierarzt, weil er sich das Fell rupft.
Er bekam auch diese Spritze für 43,00 €. Auch unser Kater schläft an ungewöhnlichen Stellen, ist apathisch, appetitlos und schwächelt, hat sogar Probleme von der Couch zu springen.

Ich habe beim Tierarzt heute angerufen, man sagte mir, diese Spritze macht müde, ich soll das noch beobachten.

Das gefällt mir gar nicht.
 
Alt 18.03.2017, 07:41   #8
lux aeterna

 
Avatar von lux aeterna
Standard AW: Langzeitcortison nach Juckreiz

Herzlich Willkommen hier im Forum!

Ich fürchte, Deine Frage geht hier etwas unter, weil viele auf alte Threads nicht mehr antworten. Am besten machst Du einen neuen Thread auf.

Wurde bei Eurem Kater ein Blutbild erstellt? Falls ja, bitte einstellen.

Ist er eine Wohnungskatze oder Freigänger? Hat er besonderes Fell (Langhaar usw.)?
 
Alt 12.08.2017, 10:26   #9
Hatzipatz
Standard AW: Langzeitcortison nach Juckreiz

Hallo, ich bin neu im Forum und ziemlich verzweifelt. Unser Kater Filou ist 1,5 Jahre alt. Im Januar nach der Kastration fing alles an. Er hatte eine Wunde zwischen Ohr und Auge. Später haben wir festgestellt dass er es wund gekratzt hat. Danach Odyssee. Tierarzt meinte Futterunverträglichkeit, Cortison, Antibiotika. Keine Besserung, Futter umgestellt. Waren durch Krankheit des Arztes in Tierklinik, selbe Aussage. Bekam ein spezielles Allergiefutter, war Trockenfutter, wurde noch schlimmer. Haben es auch mit Tabletten von einer Derma-Spezialistin probiert bis hin zu Tierheilprakterin. Jetzt bekommt er nur Frischfleisch, Pute oder Huhn, mit Zusätzen. Dachten auch es wäre Stress, weil er wegen dem Kragen in der Wohnung ist und er glaube ich raus will. Hatten einen Tag in großer Scheune, nachts wieder gekratzt. Jetzt Langzeitcortison. Er ist total verändert, Wunde heilt schlecht, frisst gut. Trauen uns nicht den Kragen abzunehmen. Wer kann uns helfen?
 
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