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Verhalten bei alten Katzen

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Alt 15.05.2018, 14:04   #1
Paschi
Standard Verhalten bei alten Katzen

Hallo,
wir haben zwei Katzen (BHK), die im Haus leben und im August 17 Jahre alt werden. Sie haben beide Arthrose und bekamen schon im letzten Jahr Metacam. Zwischenzeitlich haben wir es auch mit Akupunktur und homöopatischen Medikamenten versucht. Leider ohne Besserung. Da sich die Arthrose verschlimmert hat und der Kater kaum noch laufen konnte, hat der TA empfohlen, das Metacam abzusetzen
und auf Kortison umzustellen. Wir haben begonnen mit 2x1/4 Tabl. Prednisolon 5mg für beide Katzen, doch diese Dosierung reichte nicht aus. Sie erhalten jetzt 2x1/2 Tabl. und es geht ihnen soweit gut. Der TA sagte, dass Kortison von Katzen sehr gut vertragen wird und dass man in diesem Katzenalter medikamentös nichts mehr falsch machen könne. Wichtig sei, dass sie schmerzfrei sind und sich noch bewegen können. Katzen merkt man nicht an, wenn sie Schmerzen haben. Sie fressen auch noch gut.
Unsere Katze ist seit einiger Zeit taub, kommt aber sehr gut damit klar.
Der Kater miaut auch seit einiger Zeit immer mal wieder laut, nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag. Er ist nicht taub und auch nicht dement, findet bis jetzt noch immer seine Futterstellen, Katzentoiletten, Schlafplätze (die wir leichter zugänglich gemacht haben) usw.
Da ich in diesem Forum schon oft gelesen habe, dass die Ursachen für dieses laute Miauen( nicht schreien) oft Taubheit oder Orientierungslosigkeit sind, würde mich mal interessieren, ob es dafür auch noch andere Ursachen gibt.
Ich wäre dankbar, wenn mir jemand seine Erfahrungen hierzu mitteilen könnte.
Liebe Grüße
paschi
 
Alt 15.05.2018, 14:04
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Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 15.05.2018, 14:11   #2
FELIDAE4

 
Avatar von FELIDAE4
Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

Zitat:
Zitat von Paschi Beitrag anzeigen
Hallo,
wir haben zwei Katzen (BHK), die im Haus leben und im August 17 Jahre alt werden. Sie haben beide Arthrose und bekamen schon im letzten Jahr Metacam. Zwischenzeitlich haben wir es auch mit Akupunktur und homöopatischen Medikamenten versucht. Leider ohne Besserung. Da sich die Arthrose verschlimmert hat und der Kater kaum noch laufen konnte, hat der TA empfohlen, das Metacam abzusetzen und auf Kortison umzustellen. Wir haben begonnen mit 2x1/4 Tabl. Prednisolon 5mg für beide Katzen, doch diese Dosierung reichte nicht aus. Sie erhalten jetzt 2x1/2 Tabl. und es geht ihnen soweit gut. Der TA sagte, dass Kortison von Katzen sehr gut vertragen wird und dass man in diesem Katzenalter medikamentös nichts mehr falsch machen könne. Wichtig sei, dass sie schmerzfrei sind und sich noch bewegen können. Katzen merkt man nicht an, wenn sie Schmerzen haben. Sie fressen auch noch gut.
Unsere Katze ist seit einiger Zeit taub, kommt aber sehr gut damit klar.
Der Kater miaut auch seit einiger Zeit immer mal wieder laut, nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag. Er ist nicht taub und auch nicht dement, findet bis jetzt noch immer seine Futterstellen, Katzentoiletten, Schlafplätze (die wir leichter zugänglich gemacht haben) usw.
Da ich in diesem Forum schon oft gelesen habe, dass die Ursachen für dieses laute Miauen( nicht schreien) oft Taubheit oder Orientierungslosigkeit sind, würde mich mal interessieren, ob es dafür auch noch andere Ursachen gibt.
Ich wäre dankbar, wenn mir jemand seine Erfahrungen hierzu mitteilen könnte.
Liebe Grüße
paschi
Hallo und herzlich Willkommen....

schau mal..wir hatten dies vor kurzem diskutiert...
https://www.katzen-links.de/forum/ka...n-t171464.html

Nun......ich kenne das von meiner 20 jährigen Katze....man kann halt nicht genau sagen welche Ursache es hat...wir hatten auch schon so Zeiten...da unsere Bonny tagsüber und Nachts laut geschrien hat.....

Im Moment ist grade mal Ruhe.....

Erst mal Tä. alles abchecken lassen......
 
Alt 15.05.2018, 14:22   #3
Julchen94
Moderatorin

 
Avatar von Julchen94
Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

Würde ich auch machen - Abklärung ist wichtig.
Aber mein Julchen hat das mit 21 Jahren auch gemacht.
Tagsüber war Ruhe, nachts dann weniger.

In Bezug auf die Arthrose google Dir mal Phlogenzym und discus comp ad us vet. Ich habe damit eine Katze mit Spondylose komplett schmerzfrei bekommen. Vorher stand sie unter Metacam und Cortison. Seit vier Jahren braucht sie gar nichts mehr. Ich verwende diese beiden Mittel immer bei Knochen/Gelenkschmerzen oder Entzündungen. Habe damit nur gute Erfahrungen gemacht.
 
Alt 16.05.2018, 10:34   #4
Paschi
Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

Hallo,
zuerst bedanke ich mich für die hilfreichen Antworten.
Ich habe eine-vielleicht blöde-Frage an Julchen94 zu Phlogenzym und discus comp ad us vet.
Das "Phlogenzym" ist ja kein Medikament für Tiere. Kann es trotzdem Katzen gegeben werden, ohne Absprache mit dem TA und zusätzlich zum Kortison? Wenn ja, in welcher Dosierung? Das "discus ..." ist eine Injektion, die müßte dann ja auf jeden Fall vom TA gespritzt werden.
Vielleicht kannst Du mich noch mal kurz informieren.
Vielen Dank schon vorab.
LG Paschi
 
Alt 16.05.2018, 11:53   #5
Julchen94
Moderatorin

 
Avatar von Julchen94
Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

https://www.apotheken-umschau.de/Med...n-2182548.html

Ich habe Dir mal den Link für das richtige Phlogenzym eingestellt.
Da gibt es ja auch verschiedene Sorten. Ich wüßte nicht, dass sich das mit Cortison behakt. Ming hat das ja auch zeitgleich bekommen, da ich das Cortison ausschleichen musste.

Das discus comp ad us vet kannst du auch oral eingeben. Ich habe mich dem Stress des Spritzens auch nicht ausgesetzt. Oral reicht völlig aus.

Phlogenzym habe ich die ersten paar Tage nur 1 Tablette täglich gegeben. Wenn es gut vertragen wird - wovon ich ausgehe - geht man auf 2 Tabletten täglich - also 1 morgens und 1 abends.

Von dem discus comp habe ich in der ersten Woche drei Ampullen gegeben immer mit einem Tag Abstand. Dann muss man gucken, Ming bekam hinterher nur noch 2 Ampullen pro Woche.
Das muss man alles ein bisschen ausprobieren.
 
Alt 16.05.2018, 12:53   #6
Richard
Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

Ich kann die Wirkung von Phlogenzym bestätigen. Unsere Katze hat auch starke ARthroseprobleme und wenn es kälter wird, dann braucht sie unbedingt diese Unterstützung. Schmerzmittel wie Metacam und Onsior hat sie gar nicht vertragen und mit Phlogenzym ist sie einigermaßen beweglich.


Ist mühsam, das älter werden.
 
Alt 16.05.2018, 13:17   #7
Julchen94
Moderatorin

 
Avatar von Julchen94
Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

Zusammen mit dem discus comp ad us vet ist das eine geniale Therapie.
 
Alt 16.05.2018, 13:30   #8
Richard
Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

Wo kriegt man dieses "discus comp ad us vet"?
Da unsere Katze gegen ihre Krebserkrankung wöchentlich homöopathische Spritzen bekommt, bin ich mit diesen Mitteln eher vorsichtig. Ich bin schon sehr froh, dass wir mit Phlogenzym so gute Erfolge haben.
 
Alt 16.05.2018, 13:40   #9
Julchen94
Moderatorin

 
Avatar von Julchen94
Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

Alles durcheinander zu geben ist auch nicht so prickelnd.
Man kann es ja langsam versuchen...

Das bekommst Du im Internet.
https://www.apo-rot.de/details/discu...t/9921316.html
 
Alt 16.05.2018, 16:32   #10
kittekatz
Standard AW: Verhalten bei alten Katzen

Du gibst zweimal täglich das Prednisolon?

Das ist aber nicht üblich. Mein Kater bekam über ein Jahr lang Prednisolon, das gibt man einmal täglich abends, dann wirkt es am besten. Und 5mg ist jetzt nicht so wenig, wirkt in dieser Dosis immunsuppressiv.

Das ist doch kein Schmerzmittel, was eine Halbwertszeit von 12 Stunden hat.

Was ist denn mit dem Laufen? Wie sieht das Gangbild aus? Dass da Metacam nicht hilft, ist schon etwas merkwürdig. Das ist eigentlich ein zuverlässiges Schmerzmittel. Das Problem ist, dass du neben Metacam kein Schmerzmittel geben kannst, was praktikabel und mit wenig oder keinen Nebenwirkungen ist.

Ich finde Cortison als Schmerzmittel nur semi. Das ist auch nur ein Nebeneffekt und eher schwach. Cortison ist in erster Linie entzündungshemmend und abschwellend und unterdrückt in höheren Dosen das Immunsystem (Stichwort Allergie).
 
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