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Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Diskutiere im Katzenforum von Netz-Katzen.de über Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich? im Bereich "Katzen-Naßfutter". --> Ich verstehe bis heute nicht, warum sich alle über einen Anteil von 0,5% Zucker - denn mehr ist es in der Regel nicht - in einem Nassfutter so aufregen können. Die meisten ...
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Alt 20.05.2013, 14:43   #11
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Ich verstehe bis heute nicht, warum sich alle über einen Anteil von 0,5% Zucker - denn mehr ist es in der Regel nicht - in einem Nassfutter so aufregen können. Die meisten wissen nicht mal, was genau an Zucker so schädlich sein soll, denn: Karies wie beim Menschen verursacht es bei Katzen nicht, auch wenn die Mär
sich hartnäckig hält.

Die Antwort ist, Katzen brauchen keinen Zucker im Futter, weil sie Eiweiß zu Glukose verstoffwechseln können. Aber ein so geringer Zuckeranteil im Futter wie oben erklärt schadet eben auch nicht. Der Zucker, auch oft als Karamell deklariert, verschönert die Farbe des gekochten Fleisches einfach nur für das menschliche Auge. Da Katzen eher schwache Geschmackssensoren für Süßes haben, können sie diesen Minizusatz nicht mal schmecken, also fällt es auch als so gern beschrieener "Suchtstoff" weg.

Übrigens gibt es auch von Sheba Sorten, die lediglich Fleisch und tierische Nebenprodukte sowie Mineralstoffe enthalten. Was an einem solchen Futter dann besonders schlecht sein soll, erschließt sich mir nicht.

Kitekat u.ä. würde ich nicht kaufen, weil man schon an dem niedrigen Proteinanteil erkennt, dass anscheinend minderwertige tierische Rohstoffe bei der Verarbeitung genutzt werden, sonst würde wohl auch nicht soviel pflanzliches Zeug zugesetzt. Dasselbe gilt für Billigsorten wie Schnucki, Draft und wie sie alle heißen.

Statt über Zucker würde ich mir eher über einige Farbstoffe und Konservierungsmittel Gedanken machen, denn die stammen nun wirklich bisweilen aus der EU-Chemieküche.

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Alt 20.05.2013, 14:43
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Standard AW: AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

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Alt 20.05.2013, 15:01   #12
Rosi
 
Avatar von Rosi
Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Zitat:
Zitat von vilma Beitrag anzeigen
Statt über Zucker würde ich mir eher über einige Farbstoffe und Konservierungsmittel Gedanken machen, denn die stammen nun wirklich bisweilen aus der EU-Chemieküche.
Das finde ich auch nicht bedenklich, ich denke dann eher - betrifft mehr das TF an Zuckerrübenschnitzel oder ähnliches.

Farb- und Konservierungsstoffe, ich habe schon lange kein Futter mehr gesehen, auf dem nicht stand, dass wäre nicht enthalten.
 
Alt 20.05.2013, 15:24   #13
ceolbeatha

 
Avatar von ceolbeatha
Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Hier gab es auch mal ein Mitglied das - O-Ton - sagte: Wenn ihr euren Katzen kein teures Futter kauft, dann liebt ihr sie auch nicht!

Ich habe mich aus den Diskussionen irgendwann komplett rausgezogen, weil es auch in diesem Forum dazu mal sehr heftig her ging. Und ich wegen meiner eigenen Meinung keine Lust auf Verteufelung hatte .

Ich füttere das Shah von Aldi und das ganz ohne schlechtes Gewissen.
Sicher gibt es Qualitätsunterschiede im Futter, das will ich gar nicht leugnen, aber es ist auch ein Riesengeschäft geworden mit dem man beim Menschen sehr raffiniert ans Gewissen appeliert hat....
 
Alt 20.05.2013, 16:37   #14
Nisi3010
Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Zitat:
Zitat von vilma Beitrag anzeigen
Die meisten wissen nicht mal, was genau an Zucker so schädlich sein soll,
Ganz genau so ist es. Danke, endlich Jemand, der es ausspricht
Ich gebe zu, auch ich achte darauf, ohne wirklich zu wissen warum. Dass es dabei nicht um die Zähne geht, ist mir klar, aber ansonsten oute ich mich da als unwissend.
Was mir persönlich wichtig ist, ist eben, dass Futter kein Getreide enthält. Ich verurteile die (immer umworbenen und bekannten) Supermarkt-Sorten auch nicht (ausschließlich) wegen ihrer Inhaltsstoffe, sondern eher wegen des völlig unakzeptablen Preis-Leistungsverhältnisses.

Ansonsten stehe ich zu meiner Meinung, dass das hochwertigste und teuerste Futter einen Sch*** taugt, wenn das Katzenvolk es nicht frisst. Und da ist es mir lieber, dass zu Hause alle mit den Alternativen gut und stressfrei leben können.
 
Alt 20.05.2013, 17:44   #15
romulus

Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Zitat:
Zitat von Nisi3010 Beitrag anzeigen
Ansonsten stehe ich zu meiner Meinung, dass das hochwertigste und teuerste Futter einen Sch*** taugt, wenn das Katzenvolk es nicht frisst. Und da ist es mir lieber, dass zu Hause alle mit den Alternativen gut und stressfrei leben können.
Genau so sehe ich das auch
 
Alt 20.05.2013, 18:16   #16
Kalintje
Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Was genau bedeutet denn eigentlich viel Geld in Bezug auf Katzenfutter?

Man hat einen Carnivoren, der braucht vor allem hochwertiges, tierisches Protein. Ist ein Euro por Nase pro Katze wirklich zu viel? Damit kann man eine Katze schon sehr hochwertig ernähren vor allem wenn man grössere Dosen, Sparpacks, Rabatte etc. mitnimmt.

Es mag Menschen geben für die ist 1 Euro am Tag wirklich zu viel Geld aber der Rest sollte sich doch mal überlegen was man für andere Dinge ausgibt. Die Tageszeitung, ein Latte im Cafe?

Ich achte auch auf meine eigene Ernährung und auch auf die meiner Katzen.Je hochwertiger das Futter, desto weniger brauche ich davon und desto weniger Output im Katzenklo. Ich kann den Beweis auch nicht führen ob gute Ernährung auf lange Sicht die TA-Kosten reduziert da Krankheiten nicht monokausal verursacht werden aber das gute Ernáhrung zur Erhaltung der Gesundheit bei Mensch und Tier beiträgt, wird doch keiner mehr bestreiten wollen.

Und ich sehe durchaus einen Zusammenhang zwischen dem erhöhten Auftreten von Krankheiten wie Sruvit, CNI, Diabetis bei Katzen und der Verbereitung von minderwertigem Supermarktfutter.
 
Alt 20.05.2013, 18:45   #17
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Zitat:
Zitat von Kalintje
Und ich sehe durchaus einen Zusammenhang zwischen dem erhöhten Auftreten von Krankheiten wie Sruvit, CNI, Diabetis bei Katzen und der Verbereitung von minderwertigem Supermarktfutter.
Das betrifft wenn dann wohl eher das billige Trofu. Ansonsten kann ich Supermarkt(nass)futter beim besten Willen nicht pauschal als minderwertig ansehen.
 
Alt 20.05.2013, 19:08   #18
heike04
 
Avatar von heike04
Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Ich gebe zu, ich nage nicht am Hungertuch und deshalb ist mir der Gedanke, daß selbst 79ct die Dose zu teuer sein könnte völlig fremd.
Ich habe anfangs (auf den Rat der TÄ hin) Trofu, dann Trofu:Nafu halb und halb, dann Felix-Beutel und später hochwertiges Paté gefüttert. Seit inzwischen 9 Monaten barfe ich und kann himmelweite Unterschiede zu vorher erkennen.

Als es noch Trofu und Felix, später dann nur noch Felix gab, kötzelte Herr Lehmann mit schöner Regelmäßigkeit 1x die Woche. Als es dann nur noch hochwertige Sorten gab, war das weg.

Ich habe früher immer mal wieder Animonda Carny gekauft und es wurde viel mehr davon verspeist als von zB Catz Finefood. Alleine daran konnte ich schon einen Qualitätsunterschied feststellen. Außerdem waren Herrn Lehmanns Klobomben bei Animonda kaum zu ertragen.

Heute, durch das Barf, kommen da alle 2-3 Tage mal trockene und nichtstinkende Würstchen heraus....kein Vergleich zu den Bomben....
Man spart also auch sehr viel an Streu.

Wir haben insgesamt viel weniger Müll, denn das Barf friere ich in Beuteln ein (leider habe ich keinen Platz für wiederverwendbare Gefrier-Dosen), die ja später weniger Platz in der Tonne brauchen.

Den Katzen geht es sehr gut, das Fell hat sich selbst von hochwertig zu Barf nochmal verbessert. Es ist viel weicher geworden.

Klar, man kann seine Katzen mit Sumafu enähren, aber ab dem Moment an, von dem ich wußte, daß Getreide nichts im Futter verloren hat, daß zT Schnäbel, Hufe und Federn im Futter landen können, daß mit schlecht verwertbaren Teilen gestreckt wird (zB Lunge), die Zusammensetzung in hochwerigem Futter einfach besser ist, weil mehr Fleischanteil und kaum Füllmaterial drin ist, war für mich klar, daß ich nicht guten Gewissens meinen Katzen minderwertigeres Futter geben möchte. Sie können sich nicht von natürlichen Beutetieren allein ernähren, also liegt es in meiner Verantwortung dafür zu sorgen, daß ihre Nahrung so naturgetreu wie möglich ist.

Meiner Ansicht nach geht das aber nur mit entweder hochwertigem Fertigfutter oder mit Barf. Auch ist Barf, wenn man gut kalkuliert und im Frostversand in größeren Mengen bestellt, günstiger als hochwertiges Nafu.
Allerdings setzt es mehr vorus ls einfach nur Dose kaufen und öffnen, denn falsches Barfen schadet mehr als daß es gesund ist.

Ich achte auch auf unsere Ernährung und versuche uns so gesund wie möglich zu ernähren. Natürlich gibt es auch mal was aus der Dose oder ein Fertiggericht, aber ansonsten wird hier meist "richtig" gekocht. Gemüse und Obst gehört eigentlich immer dazu.

Da wir uns auch ab und zu eine Pizza gönnen und bei Schokolade nicht nein sagen, bin ich bei den Katzen auch nicht päpstlicher als der Pabst. Manchmal, wenn sie es wollen (was aber kaum noch vorkommt), bekommen sie mal einen Beutel CatzFinefood oder in Gottes Namen auch Animonda, aber inzwischen lassen sie davon meistens die Hälfte stehen.
 
Alt 20.05.2013, 19:09   #19
Feenkuss
 
Avatar von Feenkuss
Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?



ich möchte auch einmal meinen Senf dazu geben!

Erst einmal vorweg: ich bin auch keine Millionärin! (leider ), aber jeden Cent muss ich auch noch nicht umdrehen... demnach habe ich damals mit einem Haushaltsplan angefangen und mir genau ausgerechnet, wie viel Euro ich an Futter ausgeben kann, wie viel für Streu, Spielzeug etc. bleibt.
Zudem habe ich ein Sparschwein, wo jeden Monat 20€ reingepackt werden, falls einmal ein TA-Besuch ansteht (der vllt. bissl teurer wird) - es sind schon einige Scheinchen vorhanden
So ein Plan ist gar nicht mal so übel, denn dann kann man genau planen und dementsprechend dafür einkaufen!
Ich habe im Monat 60€ für Katzenfutter zur Verfügung. Dies gebe ich aber nicht immer unbedingt aus!!!

Meine Kater bekommen hauptsächlich LUX von Aldi (dies kaufe ich Palettenweise - meistens 3 Paletten pro Einkauf) - dann habe ich ab und zu Animonda, Shesir, Almo Nature und Bozita.
Also selbst wenn ich 2x pro Woche Almo Nature füttere, komme ich niemals auf 60€ im Monat. (alles Futter ohne Zucker)

Also ich kann dir so ein Büchlein echt empfehlen, du musst es ja kein Leben lang führen, aber für ein Quartal ist sowas mal sehr interessant - du wirst sehen!

Dann möchte ich auch noch einmal etwas anderes erwähnen. Und zwar macht Katzenfutter die Tiere ja nicht immer gleich krank. Dennoch habe ich mir selber angewöhnt, 1x im Monat meinen Katzen auch einmal Katzenfutter mit Zucker zu geben! Denn ich weiß, dass meine Kater darauf total abfahren - und für die ist es doch wie ein kleines Bonbon Und das verabreiche ich mit besten Gewissen und ich denke darüber auch nicht nach, ob das schädlich sein könnte! Wir Menschen gönnen uns schließlich auch mal etwas leckeres, auch wenn es für uns ein "Dickmacher" oder ein "Kariesbringer" ist.

Wenn ich mal zurückdenke... Bauernhofskatzen, oder allgemein die Katzen von damals... die haben Essensreste der Menschen gefressen (ungesünder gehts ja fast schon gar nicht) - Kartoffeln etc.
Diese Katzen sind meistens 15-18 Jahre alt geworden.
Heutzutage, wo man auf die Ernährung achtet und den Katzen etwas gutes tun will... was ließt man so häufig: Katze an Krebs erkrankt, Katze hat dies, Katze hat das...Klar waren auch nicht alle Katzen damals gesund, aber die Lebenserwartung hat sich echt verschlechtert (sind meine eigenen Erfahrungen). Mein Einzelkater (mit dem ich aufgewachsen bin) - der ist 14 Jahre alt geworden! Ich finde das Alter ist echt ok! Er hat aber immer Whiskas und Sheba etc. bekommen. Von Bekannten die Katzen bekommen sehr hochwertiges Futter... 2 der Fellnasen sind im Alter von 6 und 9 Jahren gestorben. Natürlich weiß ich, dass sich auch durch Züchtungen, Genveränderungen und allgemein die Umwelt auch die Tiere verändern, aber man kann wirklich nicht sagen, dass Billigfutter schädlich ist

Das war einfach mal meine Meinung dazu. Ich bitte diese zu respektieren, denn das sind einfach meine Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens so gemacht habe.
 
Alt 20.05.2013, 19:32   #20
Sassimaus
 
Avatar von Sassimaus
Standard AW: Ist Billig-Nassfutter wirklich so schädlich?

Meine ersten Katzen bekamen auch nur sufu und wurden damit 19 bzw.13 Jahre alt....

Da Sassi seit wir sie haben krankheitsbedingt dieses Futter nicht bekommen durfte füttere ich hochwertig....

Allerdings ausschließlich vom gleichen hersteller...

Mit Rabatt komm ich im Monat auf ca.25 € Futterkosten da ich 3x in der Woche noch eine Portion roh füttere....

Ich find das nicht unbedingt furchtbar viel an Kosten....

und ich habe zu meinem Erstaunen festgestellt das es nicht mehr kosten sind als bei meinen anderen Katzen da Sassi von dem Futter überwiegend zwischen 200 und 300 g frisst und das bei Teilzeit Freigang.
Bei schlechtem Wetter und wenig bewegung reichen ihr oft 150g am Tag
Meine anderen Katzen haben von dem Billigfutter mind.400g am Tag gefressen....

Der riesen unterschied ist bei Sassi am Fell zu erkennen....es ist wie Mohair und so ein tolles Fell hatte keine von meinen anderen Katzen...

Auch am Katzenstreu sehe ich es deutlich.....bei meinen anderen Katzen musste ich das Klo viel öfter säubern....
 
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