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Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Diskutiere im Katzenforum von Netz-Katzen.de über Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an im Bereich "Infektionskrankheiten". --> Und mal wieder ein Eintrag von mir. Uri hat nun seit ca. 10 Monaten die Hyperkalzämie, wahrscheinlich schon länger, denn im Februar wurde sie ja erst entdeckt und da war sie schon ...
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Alt 11.11.2017, 18:49   #221
kittekatz
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Und mal wieder ein Eintrag von mir.

Uri hat nun seit ca. 10 Monaten die Hyperkalzämie, wahrscheinlich schon länger, denn im Februar wurde sie ja erst entdeckt und da war sie schon recht hoch. Der Megaösophagus ist nach wie vor da, in ein paar Wochen lasse ich mal wieder ein Kontrollröntgen machen, diesmal wieder mit Breischluck.

Ich hatte noch einmal eine komplettes Hyperkalzämieprofil machen lassen, ich stelle es hier der Vollständigkeit halber mit ein.
Calcium und ionisiertes Calcium ist vorbildlich, er ist also mit einer dreiviertel Pred täglich gut eingestellt. Ich denke, ich könnte auch bald mal wieder einen Versuch mit einer halben/einer dreiviertel/einer halben/einer dreiviertel machen.

Der PTH und PTH-rP-Wert sind völlig verquer. Nicht interpretierbar. Und das musste ich leider selbst herausfinden, denn die Tierärztin hat es nicht mal für nötig behalten, mich selbst anzurufen, sondern sie hat nur ausrichten lassen, ich solle ein CT machen lassen. Die Schwester, die mich anrief, hatte noch dreimal keine Ahnung, wusste garnicht, was die Werte bedeuten und war nicht hilfreich. Okay, dass die Schwester keine Ahnung hat, damit komme ich noch zurecht. Aber dass ich 60 Euro
nur fürs Blutabnehmen und Verschicken bezahle und dann nochmal 125 Euro an das Labor und die Ärztin nimmt sich nicht die Zeit, mal mit mir zu sprechen, enttäuscht mich maßlos. Die hat den rP-Wert gesehen, und dass er zu hoch ist und hat überhaupt nicht gesehen, dass das gar nicht stimmen kann, weil der PTH auch zu hoch ist, was auf einen Hyperparathyreoidismus hinweisen würde. Deshalb liess sie ausrichten, ich solle das CT machen, weil sie jetzt davon ausgeht, er hat Krebs. Das finde ich unglaublich. Wenn sie die Werte so merkwürdig wie ich findet, da ruft man doch mal beim Labor an, oder? Und wenn ich sogar sehe, dass die Werte nicht stimmen können, warum dann nicht eine studierte Veterinärin mit großer Erfahrung, wie sie auf ihrer Webseite schreibt?

Ich war nach dem Anruf der Praxis erstmal total durch den Wind und habe geweint. Dann habe ich noch stundenlang auf die Mail mit den Ergebnissen gewartet, musste zwischenzeitlich nochmal drängeln. Als ich die Ergebnisse dann sah, kam mir meine viele Recherche zugute, denn ich konnte mich erinnern, dass PTH und PTH-rP eigentlich nie gleichzeitig zu hoch sein können. Ich habe dann das Labor Alomed angerufen, was das Profil anbietet und dort ganz nett darum gebeten, den Laborarzt sprechen zu dürfen, es war dann sogar der Chef. Und der war so freundlich, mich aufzuklären, dass die beiden Werte nicht interpretierbar sind, ich sagte ihm dann, ob denn auf der Probe vermerkt war, dass der Kater Cortison bekommt, und er verneinte es.

Er sagte dann, unter Cortison kann man die beiden Werte vergessen, zumal der rP-Wert auch nicht besonders hoch sei, er würde empfehlen, beide Werte nicht in die diagnostische Bewertung einzubeziehen.

Na super. Da fahre ich extra in eine onkologische (!) Praxis, die kennen nicht mal das PTH-rP, obwohl es ein Tumormarker ist und immer mitbestimmt werden sollte bei einer Hyperkalzämie, dann haben die keine Ahnung, wie man mit dem Probenset umgeht, da musste ich das Labor auch nochmal bitten, das zu erläutern und dann kriege ich nicht mal eine ordentliche Auswertung. Der Laborarzt sagte, er würde in der Praxis auch nochmal anrufen, was er sicherlich auch getan hat. Ich habe von der Praxis bis heute keinen Anruf erhalten.

Was sagt Ihr dazu? Mich bestätigt das mal wieder in meiner langjährigen Erfahrung mit Tierärzten. Gute, kompetente Fachleute sind da GANZ GANZ RAR.

Nun bin ich so schlau wie vorher. Fakt ist: Das geht nun seit Januar, jetzt ist November. An ein Karzinom glaube ich irgendwie nicht mehr, denn selbst unter Cortison sind die Überlebensraten kurz. Der Kater hat den Megaösophagus, er ist manchmal etwas verschleimt, muss sich erstmal "einschnurren" und schluckt phasenweise. Allerdings scheint mir, dass es besser ist, seitdem ich SEB gebe. Und ja, Ihr Lieben, ich hab es getan, trotz des enthaltenen Kalziums. Er bekommt morgens 5 ml, abends etwas weniger als 5 mg Omep, da will ich ein wenig reduzieren, aber nicht ganz weglassen erstmal.

Vor dem CT scheue ich mich, ich habe kaum noch Geld und ich will jetzt erstmal schauen, ob ich ihn dochmal einem guten Arzt vorstellen kann. Dazu muss ich recherchieren.

Danke fürs Zulesen. Also dem Uri geht es ganz gut, toi toi toi. Es ist halt kalt draußen und er mag nicht so gern raus. Die Giardien sind super überstanden, er hat zugenommen und ist halt ansonsten ein älterer Herr mit Spondylose.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Uri_Labor_Nov2017.pdf (202,9 KB, 7x aufgerufen)
 
Alt 11.11.2017, 18:49   Anzeige
NinaP
 
Standard AW: AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Hallo kittekatz,

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 18.11.2017, 09:19   #222
kittekatz
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Ich finde es total schade, dass ich keine Antworten bekomme. Naja, ich nutze den Thread jetzt halt als Tagebuch....


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
Alt 18.11.2017, 10:21   #223
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Hi, ich verstehe das, man möchte ja schon Feedback bekommen. Ich nehme an, das Thema ist so komplex, dass kaum einer was dazu zu sagen weiß.

Ich lese hier aber immer mit und freue mich echt, dass es Uri soweit gut geht!

Das Erlebnis mit der onkologischen Praxis ist mehr als frustrierend. Von Fachärzten erwartet man was anderes...
 
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