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Cutita 05.12.2006 12:38

Schwer krank durch Impfung
 
Hilfe!!!!! Wer kennt das Problem?
Unser wunderschönes Birmamädchen Caipirinha ist im März 2006 geboren. Ein paar Tage nach der 1. Impfung hat sie angefangen, mit einem Hinterbein zu rümpeln. Der TA hat ihr damals Schmerzmittel für 10 Tage gegeben und dann war es wieder OK. Nach der 2. Impfung ging es ihr aber wieder schlecht. Sie hatte Schwierigkeiten zu laufen, hat nichts gefressen, ihr Fell war nicht mehr schön. Der TA hat nun festgestellt, dass sie eine immunologische Reaktion auf die Impfungen gemacht hat und dass sie nun mit einer Immunologischen Meningitis oder Enzephalitis reagiert hat. Kortison hat bei ihr nicht geholfen. Der TA hat es mit Homöopathie versucht. Es ging ihr eine Zeit lang besser, sie konnte wieder Treppen laufen und gehen. Jetzt geht es ihr wieder schlechter, sie kann kaum noch laufen, die ganze "Hinterachse" ist fast wie gelähmt.
Sie ist aber trotztdem so anhänglich und schnurrt innert 10 Sekunden wenn ich sie in den Armen nehme. Ich bringe es nicht fertig, sie einzuschläfern. Wer hat ähnliche Erfahrungen mit Impfschäden bei Jungkatzen, wie sind die Aussichten?:cry:

petzi 05.12.2006 12:44

hi,
such bitte zumindest einen weiteren ta auf, die erklärungen deines jetzigen tas sind nicht so richtig nachvollziehbar. wende dich im zweifelsfall an eine uniklinik.
sollte tatsächlich ein impfschaden vorliegen, so müßte der ta eine entsprechende meldung erstatten.
lg peter
edit: und nimm den impfpass mit, damit man ersehen kann, welche impfstoffe mit welchen zusatzstoffen verwendet wurden, sollte eine reaktion auf eine dieser zusatzstoffe vorliegen.
schreib auch mal hier rein, welche impfstoffe verwendet wurden, da kann man im net mal nachsehen.

Cutita 05.12.2006 15:44

Impfschaden
 
Hallo Petzi,

leider hat der TA nichts falsch gemacht, es ist eine Reaktion, die ganz wenige Tiere (auch Hunde) durchmachen können. Ich habe schon viel darüber recherchiert und es ist leider so, es wird natürlich gern verschwiegen. Katzen kriegen auch gerne Krebs an der Einstichstelle. Deswegen werden neulich Katzen in Amerika am Schwanz oder an den Beinen geimpft, damit man im Krebsfall amputieren kann und die Katze nicht stirbt. Brutal, nicht? Das hat sie zum Glück alles nicht, aber bevor ich mich mit Impfschäden befasst habe, wusste ich es auch nicht. Es ist einfach hart, dass gerade unser Katzenmädchen davon betroffen ist... Danke trotztdem!:cry:

sabine.wer 05.12.2006 16:14

hallo,

es tut mir ganz leid, was Deinem Katzenmädchen da passiert ist..... ich muss ehrlich gestehen, davon hatte ich vorher auch noch nie gehört...

alles Liebe für die Kleine
Sabine

Tiggerine 05.12.2006 16:19

Ich hatte auch schwere Probleme mit meiner Miez.
Ist jetzt aber schon ein paar Tage her.
Ob es genau das selbe war, wie bei euch kann ich nicht sagen.

Lähmungen hat sie jedenfalls nicht bekommen.
Aber Magenprobleme (sind noch immer vorhanden), häufiges übergeben, kleinere Krämpfe usw.

Ich hab danach auch sehr viel über Impfungen gelesen und hab für mich entschieden das diese für mich nicht mehr in Frage kommen.
Die Ansteckungsgefahr (bei meiner Katze im Einzelfall betrachtet) ist mir zu niedrig gegenüber den Nebenwirkungen.
Was jedoch nicht auf alle Katzen zu reflektieren ist (!!!)

Hast du das Gefühl das sie ständig Schmerzen hat ?
Wie lange dauern die "schlechte Phasen" ?
Und warum denkst du so schnell über´s Einschläfern nach ? Welchen Anlass hast du dazu ?
Ich würde vielleicht auch eine Zweitmeinung vorschlagen.

Cutita 05.12.2006 16:33

Impfungen
 
:cry: Danke für das Mitgefühl!!!

Ich denke manchmal über's Einschläfern nach, weil ihr mit der Schulmedizin nicht mehr geholfen werden kann und mit der Homöopathie es lange bergauf ging aber jetzt wieder bergab. Sie kann nicht mehr wie 4 oder 5 kleine Schritte machen. Ich trage sie nachts zu mir ins Bett, dann morgens wieder ins Wohnzimmer, ich lege sie ins Katzenklo, damit sie ihr Geschäft erledigen kann. Wenn ich etwas länger brauche, um sie vom Klo wieder abzuholen, rollt sie sich dort ein und schläft bis ich komme (im Katzenstreu!!). Wenn man sie hebt, tut es ihr weh. Ich muss sie so nehmen, wie die Katzenmamas das auch machen, hinten am Nacken. Wie gesagt, es ging ihr schon viel besser, aber jetzt hat sie seit ca. 1 Woche wieder ein Rückfall. Ich erwarte ja nicht, dass sie wieder durchs Haus rennt und auf den Sofa springt, wie als jungs Kätzchen vor den Impfungen, einfach dass sie ein ruhiges Leben führen kann. Deswegen frage ich mich, ob jemand auch etwas ähnliches erlebt hat und mir sagen kann, ob das immer so Karrusellmässig auf und ab geht, oder ob sie wirklich keine Chancen mehr hat. Sie ist so anhänglich und wir haben sie alle so lieb...:cry:

Tommy2002 05.12.2006 16:34

Edit:
Ich war zu langsam im tippen.....
Fragen sind schon beantwortet!

Tommy2002 05.12.2006 16:38

P.S.:

Zitat:

Zitat von Cutita (Beitrag 1154079)
Ich muss sie so nehmen, wie die Katzenmamas das auch machen, hinten am Nacken.

Den Griff solltest Du nicht anwenden - er ist den Müttern und Personen vorenthalten, die sich damit auskennen. Auf die Art und Weise kannst Du Deine Katze böse verletzen

petzi 05.12.2006 17:22

also ich würde nicht so schnell aufgeben, da gibt es ja (tatsächlich!!) die möglichkeit, das hinterteil der katze mit hilfe von rädern (genaueres findet man im internet) beweglich zu machen.

außerdem würde ich anfangen mit der katze das gehen zu trainieren, und diesbezüglich bei einem andern ta eben nachfragen, oder eben tk oder uni.
lg peter

Amaryllis 06.12.2006 19:31

Wenn die Katze sich von alleine gar nicht bewegt, ist das mit fast absoluter Sicherkeit kein reines Problem der Hinterbeine. Eine Katze, die "nur" die Hinterbeine nicht bewegen kann, zieht sich auf den Vorderbeinen vorwärts.

Mir ist mal eine relativ ähnliche Krankheitsgeschichte von einem kleinen Britisch Kurzhaarkater untergekommen: Der Kleine hatte die trockene Form von FIP, die sich bei ihm ausschließlich zentralnervös manifestiert hatte. Ist an sowas schon mal gedacht worden?


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