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Eosinophiles Granulom

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Alt 20.01.2004, 20:37   #51
Zorro
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo Silvie,

Zitat:
Zitat von Silvie
"Das eosinophile Granulom lässt sich üblicherweise sehr schnell zurückbilden.
Fast richtig, die Symptome können durch Medikation schnell wieder verschwinden. Die eigentliche Krankheit schlummert jedoch weiter im Körper.

Zitat:
Zitat von Silvie
Die Rückfallsrate ist aber hoch und Dauertherapien sind oft
nötig.
Auch das ist richtig, da die Krankheit nach gegenwärtigem Wissensstand nicht heilbar ist.

Zitat:
Zitat von Silvie
Bei massvoller Anwendung der Medikamente sind aber keine Nebenwirkungen zu befürchten. "
Und das ist vollkommen falsch. Die von den meisten Tierärzten bevorzugte Therapie (Cortison) wird üblicherweise als Dauertherapie angewendet (Depotspritzen oder häufigere Verabreichung von niedrigeren Dosen in Tablettenform). Cortison, auf Dauer gegeben, ist fast ein Garant für Nebenwirkungen. Ein jährliches Blutbild ist deswegen unerläßlich, um Schäden an inneren Organen, die durch die Cortisongabe entstehen, entdecken zu können.

Eine andere Behandlung, die bei uns anschlägt, betrifft ein hormonelles Präparat, das wir glücklicherweise nur selten bei akuten Schüben geben müssen. Sofort sichtbare Nebenwirkungen sind starke Appetit- und Gewichtszunahme (was bei Cortison übrigens auch oft auftritt).

Viele Grüße,
Klaus
 
Alt 20.01.2004, 20:37
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Standard AW: AW: Eosinophiles Granulom

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 21.01.2004, 00:18   #52
Silvie
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hi,

auf der Homepage wurden folgende Medikamente vorgeschlagen. Kennt ihr die? Habt ihr auch schon mal mit Homöpathie versucht?

"Allopathie: Prednisolon-Tropfen oder Tabletten, 2 x täglich, 2-3 Wochen. Gewisse Fälle brauchen nur eine einmalige Therapie. Bei andern kann eine Behandlung über Jahre erforderlich sein, 2 x wöchentlich, 1-2 mg Prednisolon.

Allopathie: Megecat®-Hormontabletten, 1 x wöchentlich, längere Zeit.

Homöopathie: Traumeel-Tabletten, 2 x täglich, 1 Monat."
 
Alt 21.01.2004, 01:30   #53
Zorro
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo Silvie,

Zitat:
Zitat von Silvie
auf der Homepage wurden folgende Medikamente vorgeschlagen. Kennt ihr die? Habt ihr auch schon mal mit Homöpathie versucht?
In Iris' erstem Beitrag in diesem Thread steht das alles, ich antworte Dir nochmal in Kurzform.

Ja, mit Homöopathie haben wir es erfolglos versucht.

Zitat:
Zitat von Silvie
"Allopathie: Prednisolon-Tropfen oder Tabletten, 2 x täglich, 2-3 Wochen. Gewisse Fälle brauchen nur eine einmalige Therapie. Bei andern kann eine Behandlung über Jahre erforderlich sein, 2 x wöchentlich, 1-2 mg Prednisolon.
Prednisolon ist ein Cortison-Präparat.

Zitat:
Zitat von Silvie
Allopathie: Megecat®-Hormontabletten, 1 x wöchentlich, längere Zeit.
Das ist das Präparat, von dem wir schrieben, daß wir es bei akuten Schüben erfolgreich anwenden (auch siehe erste Seite des Threads).

Zitat:
Zitat von Silvie
Homöopathie: Traumeel-Tabletten, 2 x täglich, 1 Monat."
Traumeel enthält Substanzen wie Echinacea, die das Immunsystem stärken. Das wäre bei einem ohnehin hyperaktiven Immunsystem genau die falsche Therapie.

Viele Grüße,
Klaus
 
Alt 08.08.2004, 12:46   #54
Gast
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo,

hat jemand von Euch schon mal eine Eigenbluttherapie vei EG versucht? Gibt es da Erfahrungen?

Bei unserer Großen hat sich der angebliche Pilzbefall am Bauch als eosinophiles Granulom herausgestellt. Leider ist die wunde Stelle inzwischen ziemlich gross, da zuerst falsch behandelt wurde. Und vielleicht ist auch der viele Stress in letzter Zeit mit schuld. Erst ins TH, Kastration, dann der Umzug zu uns, Impfungen weil das im TH verschusselt wurde, Milben in den Ohren inkl. Behandlung, Narkose für die Biopsie & Zähne ziehen...

Jetzt endlich haben wir also die richtige Diagnose, und unser Tierarzt hält eine Eigenbluttherapie für die richtige Lösung. Der Gedankenansatz ist, das Immunsystem nicht zu schwächen, sondern ihm statt dessen beizubringen, dass es nicht gegen den eigenen Körper zu rebellieren hat.

Er möchte mit 3-4 Spritzen "frischem" Eigenblut (+ homöop. Zusatz) im Abstand von je einer Woche beginnen, und dann dazu übergehen, über mehrere Monate Blutplasma zu verwenden. Wie groß die Abstände dann sein sollen, wissen wir noch nicht, erst mal soll beobachtet werden, wie die ersten Spritzen anschlagen.

Die zweite Spritze hat die Arme schon hinter sich, und wir glauben auch schon eine geringe Besserung festgestellt zu haben. Allerdings fürchten wir ein bisschen, dass wir uns täuschen könnten, und nur der Wunsch Vater des Gedankens ist...

Zusätzlich haben wir die Ernährung bereits auf "Sensitive-Futter" umgestellt. Außerdem bekommt sie Lachöl (Omega-3-Fettsäuren), eine homöppathische Mischung, Intestin 5 und Kräuterhefe.

Wunschziel ist es, lt. das Tierarztes, dass sie danach nicht ständig mit neuen Schüben zu kämpfen hat. Im Auge behalten wird man es aber dennoch ihr Leben lang müssen.

Viele Grüße
Mitu
 
Alt 09.08.2004, 23:31   #55
Lilly
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo Mitu,

Eigenbluttherapie haben wir bei unserer Katze noch nicht probiert, bei ihr helfen zum Glück die Hormonpillen, wenn sie einen Schub bekommt.

Das Thema ist interessant und ich bin gespannt, ob es Erfahrungsberichte diesbezüglich gibt.

Bei Eurer Katze ist das EG aber auch an einer total ungewöhnlichen Stelle aufgetreten, am Bauch. Ich kenne viele Berichte zu diesem Thema, und normalerweise tritt es am Kopf, an den Hinterbeinen als lineares Granulom auf oder die Schleimhäute sind befallen. Aber am Bauch?

Mein persönliches Gefühl, bitte nicht überbewerten:
Bei einer an dem EG erkrankten Katze sind die Blutwerte ja auch dementsprechend. Bei unserer Katze hat das letzte große Blutbild ergeben, daß wie eigentlich immer (wir lassen alle unsere Katzen jährlich incl. Differentialblutbild durchchecken) die Eosinophilen und die Lymphocyten viel zu hoch liegen (also deutlich über dem Ref.-Bereich), und die Segmentkernigen und die Stabkernigen immer unterhalb des Referenzbereichs.

Aber schlechte Blutwerte werden ja bei jeder Eigenbluttherapie berücksichtigt, darum bin ich gespannt, wie es bei Euch weitergeht.

Der Kraft Dürr, Katzenkrankheiten, Klinik und Therapie, 5. Auflage, gibt zu diesem Thema unter der Rubrik Immun- und Autoimmunkrankheiten überhaupt nichts her, und das ist ja eigentlich das Werk für die TÄ. Ich bin wirklich interessiert und hoffe auf Besserung bei Eurer Katze.

Alles Gute an die Patientin und berichte doch bitte weiter,
Iris
 
Alt 10.08.2004, 12:42   #56
Gast
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo Iris,

ja, ich habe auch noch nirgends davon gelesen, dass es am Bauch anfängt. Aber andererseits kennen wir ja auch die Vorgeschichte unserer Großen nicht, sie stammt aus dem Tierheim und hat die seltsamen kahlen, runden Stellen schon mitgebracht...
Und da der Arzt eine Biopsie gemacht hat, gehe ich doch mal davon aus, dass die Diagnose stimmt...

Derzeit kann ich leider noch nichts neues berichten, am Freitag ist die 3. Spritze fällig, und ich hoffe, dass dann wieder der richtige Arzt in der Praxis ist. Die Ärztin die letztes mal da war, kennt die Ausgangssituation nicht, und mir machte sie auch nicht den Eindruck, als könnte sie mit Katzen allzu gut.
Ich hoffe also, dass ich am Freitag eine Beurteilung des Arztes bekomme...

Meine persönliche Einschätzung ist, dass es inzwischen weniger näßt und die Katze auch weniger daran herum schleckt - wenn auch immernoch zu oft.

Ich warte also auch gespannt auf die weitere Entwicklung und werde Euch natürlich auf dem laufenden halten...

Viele Grüße
Mitu
 
Alt 10.08.2004, 15:01   #57
Lilly
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo Mitu,

wir waren heute bei unsern TÄ, mit einer anderen Katze zu einem anderen Thema.

Dort mußte ich Herrn Dr. erstmal zum Thema Eigenbluttherapie ausfragen. Er persönlich hat keinerlei Erfahrungen diesbezüglich, konnte also nur theoretisch antworten. Er sieht das ähnlich wie ich - bei einer Eigenbluttherapie werden ja die Reizstoffe in einer bestimmten Dosierung dem Körper zugeführt, damit dieser sich darauf einstellen kann.

Ziel bei einer solchen Behandlung ist es ja, das Immunsystem zu stärken. Und bei einer autoimmunerkrankten Katze arbeitet das Immunsystem sowieso auf 180, darum sieht Herr Dr. das eher skeptisch. Dadurch könnte das Immunsystem noch mehr aktiviert werden

Es gibt wohl inzwischen Methoden, die sehr aufwendig und teuer sind, das Blut zu filtern. Denn bei den Blutwerten bei einer am EG erkrankten Katze sollte schon gefiltert werden, seine Aussage. Wird das denn bei Eurer Patientin gemacht, wird das Blut vorher gefiltert?

Unsere TÄ sind Schulmediziner.

Den Gedankenansatz Eurer TÄ finde ich sehr gut, aber wie schon geschrieben, Erfahrungwerte konnte ich noch nirgendwo lesen.

Bei Yahoo gibt es eine Group zum Thema EG, dort haben wir damals auch den Tipp mit der Hormongabe bekommen. Die Pille heißt Megecat und ist in allen umliegenden Ländern zu erhalten, nur in Deutschland ist sie nicht zugelassen. Das ist eine normale Pille zur Unterdrückung der Rolligkeit bei einer Katze, also etwas für die Züchter. Und seit wir diese Pille bei einem Schub verabreichen (alle 2 Tage eine Pille, höchstens 8 Tage lang, also 4 Pillen), verschwinden die Pusteln in Blitzgeschwindigkeit. Vorher haben wir ja über ein Jahr lang Cortison-Depotspritzen verabreichen lassen (war im letzen großen Blutbild immer noch erkennbar ), und jetzt reichen 3 Pillen bei einem Schub.

Darüber würde ich nochmal mit den TÄ sprechen, denn das EG kommt entweder aus der Erbmasse, ist hormonell bedingt oder aber eine Allergie ist der Auslöser. Das Labor Laboklin bietet bezüglich der Allergie sehr aufschlußreiche und schnelle Blutauswertungen, die kannst Du dort auch privat abrechnen, falls Deine TÄ nicht mit diesem Labor zusammenarbeiten. Nur noch mal als Idee....

Dann weiterhin alles Gute an Euch, unsere Maya hat seit vorgestern auch wieder einen Schub , aber wie immer, an den Ohren Richtung Gesicht und an den Hinterbeinen...

Liebe Grüße,
Iris
 
Alt 11.08.2004, 22:42   #58
Squaps
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo Mitu,

leider hab ich auch keinen Erfahrungsbericht hierzu, ich habe die gleiche Frage vor einigen Wochen in einer e.G. Yahoo Group gestellt und leider hatte auch da niemand Erfahrungswerte zu berichten.

Meiner Lucy hatte ein Heilpraktiker zur Eigenblutbehandlung geraten, er habe damit bereits gute Erfahrungen bei e.G. Katzen gemacht.
Allerdings gibt es diese Praxis erst seit einem knappen Jahr, was mich an dieser Aussage ehrlich gesagt etwas zweifeln lässt.

Da eine solche Behandlung doch einigen Stress für die Katze bedeutet, konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen.
Da meine Katze Freigängerin ist, ist es zudem etwas problematisch bezüglich der Regelmäßigkeit, sie läßt sich nicht immer einfangen bzw. erscheint nicht unbedingt wenn es zum TA geht

Nun bin ich sehr gespannt was du weiter berichtest !!!

Ich drück Euch auf alle Fälle die Daumen, das es hilft und keine neue Schübe kommen !!!

Liebe Grüße
Petra
 
Alt 12.08.2004, 11:15   #59
Gast
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo,

neues habe ich leider noch nicht zu berichten, aber ich will Iris' Frage schnell beantworten:

Zitat:
Wird das denn bei Eurer Patientin gemacht, wird das Blut vorher gefiltert?
Nein, wird es nicht, er setzt nur eine homöopathische Mischung zu. Ich werde ihn morgen mal ein bisschen näher ausquetschen, denn ich bezweifle, dass er einen Allergietest gemacht hat.

Gestern hatte ich mal wieder gar nicht das Gefühl, dass es besser wird, aber das scheint auch von meiner Tagesform abhängig zu sein. Aber offensichtlich wird es nicht so viel besser, dass man es klar und deutlich erkennt. *seufz*

Das mit dem Stress (ist ja auch ein Faktor) habe ich mir auch schon überlegt, denn ständig zum Arzt, Blut abnehmen, wieder spritzen etc. ist ja nicht unerheblich Stress. Ich denke ich frage ihn mal, wie es nach der nächsten Spritze weiter geht. Das Blutplasma kann ich vielleicht auch selbst spritzen, schliesslich wird es nicht direkt "aus der Katze gezapft" (das könnte ich nämlich ganz sicher nich!).

LG
Mitu
 
Alt 12.08.2004, 15:30   #60
Gast
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo,

ich nochmal, ich möchte unseren TA morgen mal auf Megecat ansprechen.
Das ist doch in Deutschland nicht zugelassen, wenn ich mich recht erinnere. Wie kommt ihr denn da dran? (Ich hoffe, ich habe das nicht irgendwo überlesen.)

LG
Mitu
 
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