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Eosinophiles Granulom

Diskutiere im Katzenforum von Netz-Katzen.de über Eosinophiles Granulom im Bereich "Immunkrankheiten". --> Ja, ich hab all deine Beiträge über Helmi gelesen! Zum Glück hast du die Lösung des Problems noch gefunden und kommst ohne Cortison-Gabe aus....
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Alt 16.03.2011, 08:57   #111
pupsycat
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Ja, ich hab all deine Beiträge
über Helmi gelesen! Zum Glück hast du die Lösung des Problems noch gefunden und kommst ohne Cortison-Gabe aus.
 
Alt 16.03.2011, 08:57
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Standard AW: AW: Eosinophiles Granulom

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 16.03.2011, 18:25   #112
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Bin auch mehr als glücklich und dankbar... Zumal Helmi in diesem Winter zum ersten Mal komplett "angezogen" geblieben ist und sich nicht kahlgeleckt hat, trotzdem sie hier ganz schön was einstecken musste von der neuen Mitbewohnerin Gerda.
 
Alt 17.04.2011, 17:33   #113
Butterkeks
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Aus leider gegebenem Anlass habe ich mich heute bei Euch angemeldet, denn dieser Thread hier ist der ausführlichste zum Thema eG.

Ich habe eine reinrassige Katze (Wohnungskatze) namens Stina, Alter gut ein Jahr, noch nicht kastriert, die seit 2 Monaten mit einem eG geplagt ist. Es ging los mit einer Stelle im Nacken, die ich auf einen erneuten Pilzbefall schob (wir hatten letztes Jahr einen Pilz, gegen den sie auch geimpft worden war - vielleicht war das schon ein Fehler?). Also antimykotische Therapie, Immunstärkung mit Engystol, homöopathische Behandlung mit Cutis und Ubichinon und dermale Behandlung mit Traumeel Salbe und Bepanthen (alles auf Empfehlung einer THP).

Effekt: null.

Nach 2 Wochen hatte ich die Faxen dicke und habe meine TÄ konsultiert. Die vermutete gleich KEINEN Pilz, sondern eine Allergie und gab uns Synulox gegen die Infektion und Prednisolon 2,5mg täglich eine für den Juckreiz. Die Stellen im Nacken, die inzwischen 2Euro-Stück groß waren, sollten wir nur mit Kochsalzlösung behandeln. Dazu Omega3-Fettsäuren ins Futter und Ausschlussfütterung (wir barfen Pferdefleisch). Stina, die sowieso kein Ausbund an Kuschelkatze ist, wehrte sich mit jeder Behandlung mehr und versteckte sich, sobald sie mich nur sah mit irgendeinem Medikament in der Hand.

Als die Stellen inzwischen doppelt so groß waren und blutig, gingen wir zu einem anderen TA, der sofort das eG diagnostizierte und Stina ein Depot-Cortison spritzte. Dazu ein Spray für die Haut und ein Casein-Präparat, das die Psyche stabilisieren sollte.

Stina hörte langsam auf zu kratzen, aber wirklich zur Heilung kamen die Stellen nicht.

Inzwischen sind wieder 3 Wochen vergangen, die Stellen sind kahl und verschorft und heute habe ich gesehen, dass ihr Maul geschwollen ist und sie ständig leckt.



Sprich: das Cortison hört auf zu wirken und jetzt geht es am Maul auch los. Anfassen lässt sich die Katze GAR nicht mehr, d.h. wollte ich ihr irgendein Medikament geben, müsste ich sie jedes Mal fangen. Mit Gewalt. Ich sehe selber schon aus, als würde ich mich ritzen, weil sie mich bei jeder Behandlung oder bei jedem Versuch desselben kratz, beißt und zurichtet.

Wahrlich kein Zustand, weder für uns noch für das Tier, zumal jeder weitere Stress ja auch wieder das eG begünstigt. Bluttest ist natürlich im Moment noch sinnlos, da sie ja noch Cortison intus hat. Und eine Behandlung mit Megestat, die ich gerne versuchen würde (da wir den Beginn des eG in zeitlicher Nähe der ersten Rolligkeit sehen), ist völlig utopisch, da ich die Tabletten nicht in die Katze bringe, außer ich leihe mir einen Schraubstock. Die Kastration steht jetzt natürlich dringend an, aber ehrlichgesagt weiß ich nicht, ob eine Vollnarkose für die Katze in dem Zustand das richtige ist - andererseits könnte man damit eine Biopsie verbinden. Bloß ändert die dann feststehende Diagnose (die wohl eG lauten wird) auch nicht viel an der Tatsache, dass ich Stina praktisch nicht mehr behandeln kann, weil sie sich wehrt und davonläuft.

Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende und fände es super, wenn Ihr mir vielleicht noch ein paar Tipps geben könntet, was wir noch machen können. SO geht es jedenfalls nicht weiter.

 
Alt 18.04.2011, 18:54   #114
Juno Superstar
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Hallo Butterkeks,

das ist natürlich gar nicht schön, dass das Cortison nur so eine relativ kurze Zeit gewirkt hat und die offene Stelle gar nicht zur Abheilung kam

Generell würde ich eher zu einer Cortison-Gabe mit Tabletten tendieren als zu Depot-Cortison, da hier die Wirkung von Dosis zu Dosis wohl geringer / kürzer wird. Nimmt sie Tabletten auch nicht in Leckerlies bzw. im Futter versteckt?

Wie lange macht ihr die Ausschlussdiät jetzt schon?

Ich würde neben einer Biopsie, um die Diagnose zu sichern, auch einen Allergietest für sinnvoll halten. Dabei würde ich nicht nur auf Nahrungsmittelallergien testen lassen, sondern zB auch auf Milben und Kontaktallergien.
Ob man einen Blutallergietest während einer Cortisongabe machen kann, weiß ich nicht. Es gibt auch die Möglichkeit einer Haaranalyse, die ich persönlich für zu esoterisch halte - andere haben damit aber gute Erfahrungen gemacht und Allergien erkannt, daher möchte ich es zumindest erwähnen.
Meiner Ansicht nach sollte aber dringend herausgefunden werden, worauf Stina so reagiert - und ob tatsächlich ein eG vorliegt oder doch etwas anderes. Eine Biospie ist dafür leider die einzige Möglichkeit.

Ich drücke Euch die Daumen!
 
Alt 23.07.2011, 11:01   #115
Vogelsangg
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Vielleicht hilft es, wenn ich den folgenden Brief an meinen Tierarzt zu diesem Thema veröffentliche!
Meine Katze Katja bekommt seitdem morgens und abends je 500 mg Lachsöl-Mischkonzentrat ins Futter aus einer aufgeschnittenen 500 mg Omega-3 Kapsel, die ich preisgünstig in einem Supermarkt kaufe (Handelshof, Hausmarke K-classic conzept+, 120 Kps. zu je 500 mg, Hersteller: Bio-Garten GmbH & Co. KG, Am Krebsenbach 5, 83670 Bad Heilbrunn). Das E.G. ist seitdem nie wieder aufgetreten. Meine Katze fühlt sich pudelwohl; sie wird am kommenden Montag 17 Jahre alt (= 85 Menschenjahre nach Brigitte Eilert-Overbeck: "Katzen". München, 2008, S. 17). Das hat mich so überzeugt, dass ich diese Kapseln nun auch selbst einnehme. (Wer weiß, wofür es bei einem alten Herrn gut ist, der - in Katzenjahren gerechnet - nun auch schon 13 ist?):

Eosinophiles Granulom meiner Katze Katja, Russisch Blau
Sehr geehrter Herr...!
Kurz zur Erinnerung: Ende 2009 Behandlung der Katze durch Sie mit Kortison-Depot-Injektionen und übertapeten Verbänden. - Abklingen der Symptome.
Kurze Zeit nach dem Abklingen zeigten sich jedoch wieder deutliche Anzeichen eines Rezidivs. Auf Anraten einer Züchterin, in deren Zucht das Granulom wiederholt aufgetreten war, gab ich darauf versuchsweise 1g Lachsöl-Mischkonzentrat (aus "Omega-3" Kapseln) p.d. ins Futter. Die Symptome klangen wieder ab. Da ich kein sehr gläubiger Mensch bin, versuchte ich den Zusammenhang ansatzweise zu verifizieren und reduzierte die Tagesdosis auf 500 mg. Die Symptome traten darauf hin wieder auf. Bei Erhöhung der Tagesdosis auf 1g klangen sie wiederum ab. Ich sehe das als deutlichen Hinweis auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Gabe von verhältnismäßig hoch dosiertem Lachsöl-Mischkonzentrat (1g p.d.) und dem Abklingen des Granuloms. Eine weitere Erhärtung meiner Anfangshypothese ist mir leider nicht möglich, da ich meine bald 16jährige Katze nicht unnötig quälen möchte und da mir weiteres Patientengut zur Überprüfung mangelt zwecks Induktionsschluss und Generalisierung, aber auch zur Diskriminierung, bei welchen Arten / Formen des Eosinophilen-Granulom-Komplexes der Zusammenhang auftritt bzw. nicht nachzuweisen ist.
Vielleicht können Sie mit meiner Beobachtung etwas anfangen. Über eine gelegentliche Rückmeldung würde ich mich freuen.
 
Alt 21.03.2016, 11:42   #116
careli
Standard AW: Eosinophiles Granulom

MEGECAT auch für KATER?????
 
Alt 21.03.2016, 14:55   #117
careli
Standard AW: Eosinophiles Granulom

Bei meinem Kater meinte TA1: EP jedoch TA2 kein EP (letzterer hatte zumindest einen Abstrich gemacht)

Subjektiv hege ich noch einen anderen Verdacht:
Das Exanthem tritt in Schüben auf, die dann sehr langsam ausheilen.
Bei uns gibt es einem zeitlichen Zusammenhang (Latenz etwa 2 Wochen) zwischen der Applikation einer Pipette (Läuse,Zecken,Flöhe) und dem Auftreten eines Schubs.
Zufällig bin ich auf einen Beipackzettel gestossen, der als "seltene" Nebenwirkung pustelförmigen Ausschlag mit Haarverlust beschreibt. Da diese Mittel transkutan wirken, scheint mir mein Verdacht nicht unbedingt abwegig.
Hat noch jemand Aehnliches beobachtet?
 
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