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HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

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Alt 18.01.2008, 11:39   #1
zizah
Standard HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Hallo Ihr!
Nach längerer Forumsabstinenz wollte ich mal wieder von Pänki berichten. Einige aus der Herzrubrik kennen ja Pänkis Krankengeschichte.
Nach dem letzten Ultraschall im November 07 hatten wir ein bisschen Morgenluft gewittert, da sich seine Werte seit der Diagnose im April 07 unter Atenolol sogar geringfügig verbessert hatten.
Aber seit ein paar Tagen mache ich mir ziemliche Sorgen und habe ein ungutes Gefühl. Er ist ja in den letzten 2 Jahren sehr häuslich und zunehmend ruhiger/lethargischer geworden,
aber seit ungefähr einer Woche liegt er nur noch auf dem Sofa und schläft oder döst. Er dreht keine kurze Patrouille mehr im Garten, geht morgens noch nicht mal mehr zum großen Geschäft raus, sondern legt sich nach dem Frühstück sofort wieder auf seine Decke.

Nur gegen Abend wird er für eine halbe Stunde munter, dann lotst er mich in die Küche und leistet mir beim Abwasch oder Kochen Gesellschaft. Es ist unser kleines Ritual: sobald ich mich nach ihm umdrehe, blinzelt er und gibt ein keckes „mäck“ von sich. Ich drehe mich dann um, antworte mit „mäck“, gebe ihm einen Kopfkuss...usw..so geht das über eine halbe Stunde. Dann gibt’s die Tablette mit Leckerle und Abendessen, das er mit Appetit verdrückt. Neuerdings allerdings nur noch auf meinem Schoß..
Natürlich beobachte ich ihn auf Gangunsicherheiten (wg. event. Hinterhandlähmung), Atembeschwerden etc. Bislang ist mir in dieser Richtung Gott sei Dank noch nichts aufgefallen. Aber diese totale Lustlosigkeit und Apathie macht mir mittlerweile schon Sorgen und mein Mann und ich machen uns langsam auf was gefasst. Das habe ich in den vergangenen 9 Monaten seit der Diagnose recht erfolgreich verdrängen können.

Ich frage mich nun auch, welche Beschwerden er durch die Krankheit wohl hat, ob er leidet? Beim Menschen äußert sich Herzinsuffizienz ja ebenfalls durch Leistungsschwäche, Schwindel, Atembeschwerden etc...
Ach, musste mir die Sorge einfach mal von der Seele schreiben.
Viele Grüße
Zizah
 
Alt 18.01.2008, 11:39   Anzeige
NinaP
 
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Hallo zizah,

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 18.01.2008, 12:02   #2
pünktchen

 
Avatar von pünktchen
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Hallo liebe Ina,

ich drück dich mal

Das würde mich wohl auch beunruhigen, aber ich würde den Kardiologen mal anrufen und nachfragen. Ob da nun wirklich eine Verschlimmerung vorliegt, wer weiß
Toni hat ja auf die Medikamente so reagiert, weil sein Blutdruck total in den Keller ging. Allerdings bekommt Pänki die Medis ja schon länger und sicher immer die gleiche Dosis...... Vllt. steckt auch was anderes dahinter, was überhaupt nichts mit dem Herzen zu tun hat.

Mach dir mal nicht so große Sorgen, Pänki kriegt das doch mit. Und das ist nicht gut für ihn - und für dich auch nicht.
Ich hoffe jedenfalls, dass sich das wieder gibt und Pänke bald wieder munterer ist; Daumen sind gedrückt!

Kopf hoch und liebe Grüße
 
Alt 18.01.2008, 15:41   #3
zizah
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Hallo Antje!
ich danke Dir - wieder einmal - ganz herzlich für Deine Antwort und Deinen Zuspruch! Das tut mir ein bisschen gut an so einem sorgenvollen, jammerlappigen Tag ..
Habe in der TK angerufen, immer das gleiche Spiel: soll im Zweifelsfall vorbeikommen. Ich sitze lieber zweimal zuviel als einmal zu wenig mit meinen Katzen beim TA, aber in Pänkis Fall wäge ich ab, was gewonnen ist, wenn ich ihm den Horror der Fahrt und der Untersuchung antue.
Ja, Pänki bekommt das Atenolol seit 9 Monaten, immer die gleiche Dosis. Ich habe auch schon daran gedacht, dass ihn 2 x täglich 1/4 Tab bedrömelt und die Dosis vielleicht zu stramm ist? Aber der Kardiologe meinte, wir sollen bei der Medikation bleiben.
Mein Bubele, wenn er mir doch nur sagen könnte, wie es ihm geht, statt nur "mäck" zu sagen...
Ja, Antje, ich behalte den Kopf oben, wenn die Füße auch schleifen..wie meine Oma immer sagte..
Liebe Grüße
Ina
 
Alt 21.01.2008, 14:40   #4
sonnengruss
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Hallo Ina,

ich hatte vor einiger Zeit Probleme mit meinem Herzen. Meine Ärzte hätten mir gerne unverzüglich einen Herzschrittmacher eingesetzt, da ich mir jedoch zu jung war und jeden Krankheitsprozeß aus der ganzheitlichen Warte betrachte, sagte ich mir, wenn die Ursache nicht wirklich ergründet ist, dann wird ein Herzschrittmacher lediglich die Symptome und nicht die Ursache beseitigen. Dann wird sich die Ursache ein anderes Ventil suchen und womöglich andere Organe befallen.

Da ich von den Medizinern nicht viel zu erwarten hatte und auch die Heilpraktiker weitestgehend überfordert waren, machte ich mich auf die Suche. Ich weiß nicht wieviel Zeit ich mit Recherchen verbracht habe, jedoch wurde ich fündig... es gibt eine Therapie nach Dr. Boesser. Dieser geht davon aus, dass die latente Herzinsuffizienz durch ständige, wenn auch kleine Vergiftungsprozesse entsteht. Er hat ein Programm entwickelt um den Körper zu entgiften (Basicin A und Basicin B, wie auch Herzhormon). Tatsächlich bin ich damals über einen Tierhomöopathen auf diese Therapie aufmerksam geworden. Leider konnte ich die Therapie nicht mit dem Herzhormon weiterführen, da dieses aktuell nicht bezogen werden konnte. Vielleicht möchtest du dir was zu dieser Therapie durchlesen:

http://www.heilpraktikerverband.de/r...sid=&s_von=vdt

Also mir hat es insofern geholfen, dass ich danach mit einer Heilpraktikerin eine weiterführende Therapie machen konnte. Diese hat u. a. festgestellt, dass aufgrund einer übergangenen Grippe oder einer Grippeimpfung bei mir eine Präposition für Streptokokkus haemolyt. festgestellt und wir haben nach Basicin (was meine Situation erheblich verbessert hat), eine weiterführende Therapie mit Glutathion, Vitaminen und jetzt ganz zum Schluß mit der Nosode C30 Streptokokkus haemolyt. die Sache fast gänzlich ausgeheilt. Das Ganze hatte ca. 1,5 Jahre gedauert, jedoch sind meine EKG`s seit dieser Zeit für alle Kardiologen unerklärlich, völlig in Ordnung. Inwiefern man dies für Katzen durchführen kann weiß ich nicht und solltest du dann ggf. mit einem Tierheilpraktiker abklären, jedoch bin ich heute der absoluten Überzeugung, dass alle chronischen Erkrankungen, sowohl beim Menschen, als auch beim Tier durch latente, permanente Vergiftungsprozesse entstehen. Insofern können wir je nach Konstitution, früher oder später die Sünden aus früheren Zeiten ausbaden... aber manchmal gibt es nochmal einen Weg zurück.

Viel Erfolg

Claudia
 
Alt 21.01.2008, 16:02   #5
tasmo
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Hallo Ina,

ich sehe Deinen Beitrag erst heute.

Geht es Pänki schon wieder etwas besser?

Deine Angst, daß etwas sein könnte, kann ich nur zu gut verstehen.
Eine genaue Antwort was ihm fehlt, könnte Pänki Dir geben. Aber leider sprechen die Plüschis ja nicht unsere Sprache. Was oft aber auch bestimmt besser ist.
Wenn Du Dir wirklich sehr unsicher bist, dann fahre doch vielleicht beim TA vorbei?

Wir drücken Daumen und Pfoten, daß es nichts ernstes ist!


Liebe Grüße & Knuddler für Pänki,
 
Alt 21.01.2008, 19:32   #6
zizah
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Hallo Claudia, hallo Tanja!
Claudia, ich freue mich für Dich, dass Du mit alternativer Medizin offensichtlich einen guten Weg eingeschlagen bist. Ich wünsche Dir alles Gute, Herzkrankheiten sind furchtbar, ich kenne es aus meiner Familie. Danke Dir für Dein feedback, aber mit meinem Pänki traue ich mich nicht, in seinem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung Experimente zu machen..und setze gezwungenermaßen auf den aktuellen Stand der Schulmedizin ;(
Tanja, am Samstag Abend hat mich dann doch die Panik gebracht und wir sind mit ihm zum Notdienst in die Tierklinik. Wir hatten wieder mal Glück, denn der Kardiologe, der Pänki vor 2 Monaten geschallt hat und uns kennt, hatte Bereitschaft. Pänki hat zwar in seiner Panik in der Box in die Tigerhose gepiescht, die Prozedur aber ansonsten ganz wacker überstanden.
Zumindest meine Befürchtung, es könnte sich Wasser in der Lunge angesammelt haben, ist nicht eingetreten. Die 2 Röntgenaufnahmen waren soweit ok. Allerdings ist Pänkis Herz - obwohl die letzten Parameter vom Ultraschall recht gut waren - weiter gewachsen. Das war auf den Aufnahmen deutlich zu sehen ;((( Es ist eben unaufhaltsam.
Pänki hatte ganz leicht erhöhte Temperatur und bekam eine Spritze (Breitband-Depot-Antibiotikum) gegen den Infekt. Keine Ahnung, was für ein Infekt....oder war das nur eine Maßnahme, irgendwas zu tun?
Ich habe keine Ahnung.
Nun ja, Pänki schläft fast die ganze Zeit, aber ich denke, er fühlt sich etwas besser. Wenn er denn wach ist, wirkt er jedenfalls kecker und wacher und ist nicht mehr so teilnahmslos. Und Tanja: ja, mein Plüschi redet zwar bisweilen viel (wie ich ), aber ich kann nur ahnen, was er meint...Knuddler an Pänki gebe ich weiter, er kennt dich ja bereits vom Hörensagen
Liebe Grüße
Ina
 
Alt 21.01.2008, 20:06   #7
sonnengruss
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Hallo Ina,

das kann ich wohl auch verstehen, jedoch kannst du diese Therapie durchaus begleitend machen. Vielleicht sprichst du deinen TA mal darauf an - ich denke mal, es wäre vielleicht ein Versuch wert, dies parallel zur schulmedizinischen Therapie zu integrieren. Aber gut - das muß natürlich jeder für sich entscheiden.

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen

Claudia
 
Alt 21.01.2008, 20:17   #8
Isis

 
Avatar von Isis
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Ach Ina,
leider fällt mir gerade auch nichts Gescheites ein, was ich Dir raten könnte.

Ich schicke Euch eine riesige Portion Kraft rüber, und einen ganz sanften Stirnkuß an Pänki.

Er soll stark sein, sage ihm das.
 
Alt 21.01.2008, 20:40   #9
zizah
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Claudia, ich werde mich mal ein bisschen im Netz umsehen und googeln bzgl. dieser Therapie. Danke Dir nochmals, auch für´s Daumen Drücken!!
Isis, das ist ganz lieb! Ich weiß, guter Rat ist teuer..bis unmöglich, aber Eure Anteilnahme tut mir gut. Ich gebe Pänki den sanften Stirnkuss von Dir und flüstere ihm, was Du geschrieben hast...ich nuschele ihm das auch fortwährend in seinen Hinter-Ohr-Plüsch..
Liebe Grüße
Ina
 
Alt 21.01.2008, 20:56   #10
champagner
Standard AW: HCM und Lebenserwartung – Kapitel 2

Hallo Ina,

kontrollierst Du seine Herzfrequenz?
Das kann Dir auch einen Anhaltspunkt geben, wie das Katerchen sich fuehlt...

Ich finde es klasse, dass Du mit ihm in der Tierklinik warst! Wir haben unser "Bauchgefuehl" nicht zu Unrecht: Vielleicht teilt Dir Paenki ja doch auf die eine oder andere Weise mit, wie es ihm geht...

Mit Infekten schlagen sich derzeit sehr viele Katzen herum. Vielleicht ist das ja diesmal alles.
Dass kein Wasser in der Lunge ist, ist hervorragend. Hoffentlich tritt, was die Vergroesserung des Herzens betrifft, ein Stillstand oder eine Verzoegerung ein ...

Liebe Gruesse,
bitte berichte weiter,
und gute Besserung an alle Eure herzkranken, nicht-fressenden, zuckenden und sonstwie angeschlagenen Kaetzchen!

champagner

... und von mir fuer seinen Hinterohrenpluesch : Alles Liebe und Gute, und er moege Dir bitte zeigen, wenn es ihm schlecht geht und er Hilfe braucht....
 
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