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Katze hat CNI-Diagnose bekommen-bitte um Hilfe für Therapie und Ernährung!

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Alt 02.12.2017, 21:16   #1
Hailie
Standard Katze hat CNI-Diagnose bekommen-bitte um Hilfe für Therapie und Ernährung!

Hallo,
ich bin ein Frischling, habe aber die letzten 48 Stunden damit zugebracht, sämtliche Foren zu durchsuchen. Ich habe meine Katze Maya am Donnerstag zum TA gebracht, weil sie unregelmäßig gefressen hat und ich eine Vermutung hatte-CNI. Trotz Zweifel des Arztes wurde dies nun leider bestätigt.

Meine Glückskatze ist 10, kastriert, wiegt 4kg, schlank und hat einen Krea von 2,4mg/dl und Harnstoff wurde mir nicht gesagt, allerdings hieß es, 3xhöher als der Referenzwert. Die Werte hole ich mir am Montag. Sie zeigte keine äußeren Anzeichen einer Austrocknung, hat nicht gebrochen (im August allerdings, aber nach Tabletten gegen Gastritis von einem anderen TA war es weg), war nicht apathisch, hat lediglich nicht jeden Tag die selbe Menge gefressen, manchmal wenig außer Hühnchen/Tartar und relativ viel getrunken. Sie bekam jetzt Cerenia
gegen Übelkeit, Mirtazapin und SUC. Zusätzlich hat ihr die Ärztin noch 150 ml Ringerlösung subkutan infundiert.

Eigentlich sollte ich ihr noch Omeprazol geben, allerdings bin ich kein Fan davon, da es nierenschädigend sein kann. Obwohl sie leider ein TroFu-Junkie ist, habe ich es gleich mit Kattavit NaFu versucht. Sie frisst es einigermaßen, allerdings mag sie es natürlich nicht so sehr. Auch das TroFu habe ich mir für das Wochenende besorgt, da sie es zu mögen scheint. Die TÄ will mir nächste Woche dann eine tierärztliche Diät geben, sie soll jetzt einfach gut fressen.

Das nächste Problem ist, dass meine Katze unter Narkose untersucht werden musste, da sie-bedingt durch den Geburtsort-Fremden gegenüber immer aggressiv und abweisend reagiert und bei Tierärzten zur Furie wird. Die trauen sich bei ihr nicht ran, komme was wolle. Somit hieß es, die Blutwerte werden nicht verfolgt, da es weder der Katze, noch dem Arzt zumutbar sei. Die TÄ ist allerdings auch der Meinung, dass sie Infusionen bekommen sollte (daheim versteht sich, weil sie machen es bei dem wilden Tier nicht), allerdings habe ich auch bereits auf Tanyas Seite gelesen, dass das nicht zu früh begonnen werden sollte. Ich kann ihr aber sowieso keine Infusionen geben, weil sie auch bei mir dann komplett durchdreht.

Das nächste, was mich stutzig gemacht hat, war die Aussage der TÄ, dass die Reduktion von Phosphat sich auf keine nachweisbaren Studien/Erfolge stützt und dass die Reduktion von Eiweiß die einzige Hilfe ist. Des Weiteren hält sie nichts von Phosphatbindern. Nun habe ich hier bereits andere Dinge gelesen und auch bereits Studien gefunden, die das Gegenteil besagen.

Ich bin dennoch verunsichert, da ich meiner Katze das Nassfutter (ich tendiere zu Hills) schmackhaft machen möchte. Gerade kocht mein Freund Fischöl aus Makrele (haben uns etwas informiert, Omega 3 ist wohl eine Möglichkeit, CNI weiter zu verlangsamen und Phosphat ist schlecht fettlöslich), aber ich möchte so viel wie möglich machen, damit es der Kleinen so lange wie möglich gut geht. Katzenbrunnen ist schon in Arbeit, Mixer ist bestellt, da ich das NaFu mit Wasser, SUC und was noch helfen kann mixen will-sie LIEBT Soßen.

Ich wüsste gerne, ob es noch Tricks gibt, sie zum trinken und zum essen zu animieren-Supplemente, Tropfen... und was an rohem Fleisch ich ihr noch geben darf.

Ich bin für jede Hilfe und Tipps dankbar!
 
Alt 02.12.2017, 21:16
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Standard AW: Katze hat CNI-Diagnose bekommen-bitte um Hilfe für Therapie und Ernährung!

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
__________________
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Alt 02.12.2017, 21:32   #2
romulus

Standard AW: Katze hat CNI-Diagnose bekommen-bitte um Hilfe für Therapie und Ernährung!

Hallo und herzlich willkommen!
Hab bitte noch ein weng Geduld, ein Großteil der Foris ist heute auf einem Adventtreffen und nicht hier im Forum, morgen wirst Du sicher kompetente Antworten bekommen.
Dass es keine Studien über den nachweisbaren Effekt von Phosphatreduktion gibt, ist völliger Unsinn und von einer TÄ eigentlich so nicht zu erwarten. Auch in der Humanmedizin ist Phosphat das zentrale Problem bei Niereninsuffizienz, genauso wie bei Katzen.

Spätestens morgen wirst Du mehr dazu hören!
 
Alt 02.12.2017, 21:42   #3
Hailie
Standard AW: Katze hat CNI-Diagnose bekommen-bitte um Hilfe für Therapie und Ernährung!

Zitat:
Zitat von romulus Beitrag anzeigen
Hallo und herzlich willkommen!
Hab bitte noch ein weng Geduld, ein Großteil der Foris ist heute auf einem Adventtreffen und nicht hier im Forum, morgen wirst Du sicher kompetente Antworten bekommen.
Dass es keine Studien über den nachweisbaren Effekt von Phosphatreduktion gibt, ist völliger Unsinn und von einer TÄ eigentlich so nicht zu erwarten. Auch in der Humanmedizin ist Phosphat das zentrale Problem bei Niereninsuffizienz, genauso wie bei Katzen.

Spätestens morgen wirst Du mehr dazu hören!

Schon einmal Danke für diese Info, ich hatte das schon geahnt, dass die Tierärztin da etwas falsches erzählt hat!
 
Alt 03.12.2017, 02:28   #4
mortikater

 
Avatar von mortikater
Standard AW: Katze hat CNI-Diagnose bekommen-bitte um Hilfe für Therapie und Ernährung!

Zitat:
Zitat von Hailie Beitrag anzeigen
Das nächste, was mich stutzig gemacht hat, war die Aussage der TÄ, dass die Reduktion von Phosphat sich auf keine nachweisbaren Studien/Erfolge stützt und dass die Reduktion von Eiweiß die einzige Hilfe ist. Des Weiteren hält sie nichts von Phosphatbindern. Nun habe ich hier bereits andere Dinge gelesen und auch bereits Studien gefunden, die das Gegenteil besagen.
Das zeigt leider wirklich, dass die Tierärztin sich auf dem Gebiet nicht ausreichend fortgebildet hat. Seit mindestens 10 Jahren ist unstrittig, dass nicht Eiweiß, sondern Phosphat der "Übeltäter" ist. Natürlich steckt Phosphat überwiegend in Fleisch, aber entscheidend ist nicht Eiweißreduktion, sondern die Phosphatbindung.

Ich zitiere mal die Tierärztin Dr. Barbara Welsch, die einen sehr gut verständlichen Artikel zu diesem Thema geschrieben hat.

"Während man früher glaubte, dies über eine Proteinreduktion in der Katzennahrung erreichen zu können, kristallisiert sich seit einigen Jahren immer mehr heraus, dass der Schlüssel zu einem erfolgreichen Management der CNI in der Reduktion der Phosphataufnahme besteht [1,6,7,8,9]. Denn überschüssiges Phosphat trägt bei einer CNI nicht nur entscheidend zur fortschreitenden Zerstörung des Nierengewebes bei, es korreliert auch direkt mit der Morbidität und Mortalität der betroffenen Katzen [1,6,7,8,9]."

http://www.hundkatzepferd.com/archiv...en-nutzen.html

Nierendiäten sind sehr stark phosphatreduziert, aber auch eiweißreduziert. Deshalb werden sie auch von ca. 50 % aller Katzen (je nach Studie) ungern gefressen, weil Katzen instinktiv gerne proteinreich fressen.

In frühen Stadien ist meistens ein Phosphatbinder ausreichend. Der ist aber unverzichtbar. Der hohe Harnstoff-Wert Deiner Katze muss unbedingt runter. Der verursacht Übelkeit und Appetitlosigkeit. Bei proteinreich ernährten Katzen ist er zwangsläufig höher als bei eiweißreduzierter Kost, aber mehr als das Doppelte des Referenzwerts sollte er nicht betragen, bei meinem TA gingen da die Alarmglocken an. (Kater hatte am Vorabend rohe Pute gefressen und der Harnstoff-Wert war auf einmal 20 Punkte höher.

Mein Mika hatte bei Laboklin 2013 einen Kreatininwert von 274 (Ref. 168). Er hatte da schon sieben Jahre mit CNI hinter sich. Der Wert ist über 10 Jahre in etwa konstant geblieben).Der Harnstoff-Wert lag bei 23.7 (Ref. bis 11.3).

Damit ging es ihm gut und er hatte Appetit. Mit Phosphatbinder bekomt man den Harnstoff-Wert auch runter.

Dass OMEP nierenschädlich ist, würde ich nicht unterschreiben, die Frage ist einfach, ob die Katze es braucht.

Manche CNI-Katzen neigen zur Übersäuerung, oft erbrechen sie auch, da macht OMEP Sinn. Gegen eine Übelkeit, die durch zu hohe Harnstoff-Werte kommt, richtet OMEP nichts aus.
 
Alt 06.12.2017, 02:02   #5
Lady N
 
Avatar von Lady N
Standard AW: Katze hat CNI-Diagnose bekommen-bitte um Hilfe für Therapie und Ernährung!

Hallo

Wir kämpfen auch seit einiger Zeit mit CNI. Zum Glück hat mein Kater null Symptome, aber trotzdem sehr hohe Werte. Wenn ich „normales“ Futter füttere, dann nehme ich Renal von Alfavet als Phosphatbinder. Leider ist mein Kater aber ein Trofu Junkie und da bekommt er Royal Canin Vet Diät. Da gibt es in zwischen 3 verschiedene Sorten und das Select ist besonders beliebt. Bekommst du mittlerweile auch im Internet … muss nicht mehr wie früher über den Tierarzt bezogen werden. Jedenfalls will meine Miez das auch immer haben .. schmeckt also offenbar besonders gut und soll auch Appetitanregend sein. SUC bekommt er auch -> mische ich mit etwas Futter und Soße … da schleckt er das meist Problemlos weg. Ich habe nun auch 5 verschiedene Wassernäpfe in der Wohnung verteilt, z.B. auf dem Fensterbrett. Es gefällt ihn und ich sehe ihn immer mal trinken.
Viel Glück Euch beiden!!!!
 
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