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Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

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Alt 12.12.2004, 12:30   #1
Magic
Standard Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Erfahrungsbericht Micky


Der Anfang



Ende Februar/Anfang März 2004 begann Micky plötzlich zu humpeln. Sie trat auf ihr rechtes Hinterbein nicht mehr auf, Berührungen dort taten ihr weh. Einen Unfall, bei dem sie sich verletzt hatte, habe ich nicht gesehen, wobei ich den ganzen Tag arbeite, es also auch während meiner Abwesenheit passiert sein könnte – einen Sturz vom Schrank, so vermutete ich.

Der Besuch beim Tierarzt brachte Micky einen strammen Verband, fast wie ein Gips, und den Verdacht auf eine Sehnenzerrung ein. Außerdem war es eine sehr schmerzhafte Untersuchung, da der Tierarzt das Bein recht unsanft zog und drehte. Micky hasst seitdem die Fahrt zum Tierarzt. Nach insgesamt 4 Wochen „Gips“ und mehreren erfolglosen Tierarztbesuchen (der Verdacht schwankte mehrmals zwischen Knochenbruch und Sehnenzerrung) und der Verabreichung von Arnika-Globuli wechselte ich zu einem anderen Tierarzt, einer Frau, die mir von einer Freundin empfohlen wurde, da ich die Untersuchungen, die jedes Mal sehr schmerzhaft waren, nicht mehr mit ansehen konnte und die ich Micky nicht mehr länger zumuten wollte. Zudem brachte die Behandlung null Erfolg, Micky trat nach wie vor nicht auf ihr Beinchen auf.



Die Diagnose



Der Besuch bei der neuen Tierärztin verlief viel freundlicher und wie mir schien kompetenter. Sie fasste Micky ganz anders an, viel liebevoller, zerrte gar nicht an ihrem Beinchen herum. Sie war ziemlich entsetzt über meinen Bericht von 4 Wochen Gips und die bisher fehlende Röntgenaufnahme. Sie machte sofort eine Röntgenaufnahme (Micky biss sie dabei in die Hand, was von der TÄ mit größtem Verständnis für Micky und ihrer Angst und ihren Schmerzen kommentiert wurde).

Die Röntgenaufnahme sah aus, wie wenn ein Stück Knochen im Bein fehlt. Die TÄ hatte sofort einen Verdacht und schickte mich samt Micky und Röntgenbild zu der ansässigen Tierklinik, mit der sie in Problemfällen öfter zusammenarbeitet. Der TA dort sah sich kurz das Bild an und sagte sofort, dass es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um einen Tumor handelt und dass es zwei Möglichkeiten gibt:

-eine Probe zu entnehmen, diese an ein Labor zu schicken, dann wüsste man es innerhalb von 2 Wochen sicher. Nachteil: schmerzhaft für Micky

-noch 2 Wochen warten, dann eine neue Röntgenaufnahme machen, anhand der Veränderung könne man dann auch eine genaue Diagnose stellen

Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit, weil ich Micky zunächst eine OP mit Narkose ersparen wollte. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass bei mir eine Welt zusammenbrach und ich schon in der Tierklinik zu heulen anfing, und ganze zwei Tage bei jedem Blick auf Micky sofort in Tränen ausbrach. Krebs bedeutete für mich: Micky überlebt das nicht.

Nachdem ich mich einigermaßen gefasst hatte, begann ich mich im Internet umzusehen, ich stieß auf viele sehr interessante Seiten und auf das Forum hier – was für ein
Glück!!!


Ich begann wieder Hoffnung zu schöpfen und dachte über einen Ausweg nach. Sehr bald kam ich auf die Idee, man könnte doch das Bein amputieren, sollte es wirklich Krebs sein. Ich hatte Berichte im Internet gelesen und auch meine Mutter bestätigte mir, dass eine Katze mit 3 Beinen hervorragend leben kann.

Nun gut, nach 2 Wochen erneut eine Röntgenaufnahme, die kein eindeutiges Ergebnis brachte, wieder 2 Wochen später eine erneute Röntgenaufnahme und nun war deutlich zu sehen, dass noch mehr des Knochens fehlte. Damit war klar, dass es sich um einen Tumor handelte.

Die TÄ zählte mir die Möglichkeiten auf:

-Micky solange leben zu lassen mit Schmerzmitteln, bis es nicht mehr geht wegen den Schmerzen (wie hässlich sich das anhört!!!!)- kam nicht in Frage für mich

-eine Chemotherapie – das kam für mich ebenfalls nicht in Frage, diese langwierige Behandlung wollte ich meinem Liebling nicht antun

-eine Beinamputation- das war meine bevorzugte Behandlung und wir vereinbarten einen Termin



Die Operation



Eine Woche danach war es soweit, ich brachte Micky Freitag Nachmittag zur TÄ (sie hatte mir übrigens freigestellt, ohne böse zu sein, ob ich die OP bei ihr oder in der Tierklinik machen lassen will). Da ich ihr sehr vertraute und sie eine solche OP schon ein paar Mal durchgeführt hatte, entschied ich mich für sie. Ich war sehr nervös, als ich meine kleine Maus dort abgeben musste. Abends rief ich in der Praxis an und bekam die Auskunft, dass die OP sehr gut verlaufen ist und dass Micky nun schlafe. Am Samstag Früh konnte ich meine kleine Micky abholen. Mir standen vor Rührung die Tränen in den Augen, als sie auf mich zuhumpelte, mit diesem riesigen Trichter um den Hals und dem geschorenen Fell. Sie kam auf mich zu und schnurrte und schnurrte und köpfelte an mein Bein!!!! Das ganze Team in der Praxis war hellauf begeistert, wie gut sie schon lief. Das Bein allerdings musste ganz amputiert werden, da nun etwas oberhalb der bisherigen Tumor-Stelle am Sprungbein ebenfalls eine „böse“ Stelle war.



Die ersten Tage zuhause



Micky war sichtlich froh, wieder zuhause zu sein und verließ sofort ihre Transportbox. Ich hatte ein wenig Bedenken, wie mein Kater Sammy reagiert, wenn er Micky mit dem Trichter und so anders aussehend trifft. Alle Sorgen unbegründet, er ließ sie in Ruhe, schnüffelte nur kurz, das war’s. Es schien, als ob er spürte, dass sie krank ist und er sie in Ruhe lassen muss. Es gab solange sie den Trichter trug und solange die Fäden drin waren keine Prügeleien o.ä. Vielleicht hatte er auch Angst vor ihr.

Micky wollte sich zunächst unter der Couch verkriechen, kam aber wegen dem Trichter nicht hinein. Ich baute ihr daher eine Höhle, in der sie sich ein paar Stunden verkroch, danach nie wieder. Sie hatte große Probleme mit dem Trichter und wollte ihn immer loswerden, ich band ihn also mit einem Verband auch unter dem Bauch fest. Am Montag kaufte ich ein Geschirrchen, mit dem ich ihn sicher befestigen konnte. Trotz Trichter kam sie an die Wunde und leckte daran. Laut Tierärztin musste ich darauf achten, dass sie die Fäden nicht zieht – das wäre dann eine Katastrophe bei dieser großen Wunde. Sie leckte aber nur daran und ich ließ sie machen.

Die Nacht verlief ruhig, beide schliefen friedlich auf der Couch. Micky bekam Tabletten – lt. Rechnung Baytril, ein Antibiotikum, die ich ihr mit Leckerchen verpackt verabreichte.

Am nächsten Tag war der Unterbauch, nicht die Nahtstelle direkt, sondern der Bereich darunter, ganz geschwollen und rot. Bei der Kontrolle am Tag darauf bekam Micky dagegen (es war ein abgesackter Bluterguss) eine Injektion (weiß nicht, was es war) und auch der Bluterguss verschwand innerhalb von ein paar Tagen. Die Wundverheilung verlief ansonsten problemlos und recht schnell. Mit ihrem Beinchen kam sie auch immer besser zurecht und nach 2 Wochen wurden die Fäden gezogen und der Trichter – der ungeliebte – durfte endlich ab. Von da an ging es rasend schnell bergauf, Micky wurde immer geschickter, spielte wieder sehr aktiv, stritt mit Sammy und sie wurde von Tag zu Tag aufgeweckter und verschmuster.



Das Laborergebnis



Als die Fäden gezogen wurden, bekam ich das Laborergebnis des eingeschickten Beinchens. Es handelte sich demnach um ein invasives Osteosarkom (=Knochenkrebs). Der kritische Bericht des Labors sagt aus, dass es sich um einen bösartigen Knochentumor handelt, der sowohl rezidivieren (= einen Rückfall erleiden) als auch metastasieren kann. Die Bösartigkeit habe er bereits durch die Vernichtung des Knochens unter Beweis gestellt, was zu pathologischen Frakturen (Brüchen) Anlass geben kann.

Ich musste den Bericht zuhause erst mal übersetzen, man versteht da erst mal nur Bahnhof. Die Aussichten standen/stehen also nicht so gut, die TÄ beruhigte mich aber und sagte, man müsse abwarten, ob Micky einen Rückfall bekommt. Sie habe aus diesem Grund das Bein schon recht weit oberhalb der Tumorstelle amputiert.

Trotzdem, als ich diese negativen Worte übersetzte, war ich zunächst wieder sehr geknickt und beunruhigt.



5 Monate nach der Operation



Im Juli war die OP, jetzt im Dezember, nach 5 Monaten also, geht es Micky nach wie vor sehr sehr gut. Sie ist unheimlich verschmust seit ihrer Krankheit. Gerade jetzt im Moment wieder liegt sie auf dem Schreibtisch neben mir auf den ausgebreiteten TA-Rechnungen und lässt sich verwöhnen von der Sonne und von meinen Händen. Ich taste ihren Körper oft ab und habe bis jetzt keine neue Stelle bemerkt – in der Hoffnung dass das so bleibt!

Das nächste mal müssen wir im Februar wieder hin, aber dann nur zum impfen – hoffentlich!!!
Micky hat einen behindertengerechten Kratzbaum bekommen, den sie liebt und sehr häufig benutzt - nebenbei bemerkt, auch Sammy liebt ihn.


Die Kosten



Ich zähle hier nur die Kosten der zweiten TÄ, da die erste Behandlung erfolglos war.

Die Kosten belaufen sich auf:

Untersuchungen mit Röntgenbildern gesamt: 114,72 Euro

Operation mit Narkose und Injektonen und Tabletten: 167,01 Euro


Gesamtsumme 281,73 Euro



Ich finde, das ist völlig okay. Und nun ja, man geht sehr weit für sein geliebtes Tier.



Mein Fazit



Ich würde die Entscheidung für diese OP jederzeit und immer wieder treffen und ich kann es nur jedem empfehlen. Micky hat nichts von ihrer Lebensqualität eingebüßt, sie ist zwar etwas moppeliger geworden, da sie nicht mehr ganz so aktiv wie früher ist, aber wer weiß, ob sie das nicht sowieso geworden wäre, wenn sie älter wird?? Ich sehe sie jeden Tag spielen und schmusen, sie ist aufgeweckt, sehr energisch, wenn es um ihre Bedürfnisse (Mama, Hunger!!!) geht und nun ja, auch manchmal streitsüchtig. Von wegen, die arme behinderte Mietze!! Nein, nein, sie haut manchmal dem Sammy aus dem Nichts eine runter, dass er erst mal gar nicht weiß, woher das kommt.....

Mein Rat für jeden bezüglich Tierärzten: ich war anfangs sehr naiv und gutgläubig, die Behandlung meines ersten Tierarztes habe ich 2 Monate mitgemacht und ich wage gar nicht, mich mit Unerfahrenheit zu entschuldigen. Ich bin deswegen sehr unzufrieden mit mir und weiß, dass mir das nicht wieder passieren wird. Auch Ärzte können irren! Sie sind ganz gewiss keine Halbgötter in weiß, auf die Laien wie ich vertrauen müssen. Micky, meine geliebte Maus, musste durch die Inkompetenz des TA viel zu lange mit ihren Schmerzen leben. Also: glaubt nicht alles sofort dem erstbesten TA, dem ihr über den Weg lauft! Und achtet auch auf einen sorgfältigen und liebevollen Umgang des TA mit dem Tier.

Fotos von Micky werde ich demnächst ergänzend hinzufügen – zur Zeit geht das nicht. Wir haben ein neues Betriebssystem und der PC erkennt die Digi nicht mehr und die Fotos sind auf einer CD, die er auch nicht mehr erkennt. Wir arbeiten daran....



Wer Fragen zum Thema Knochenkrebs und Bein-Amputation hat, kann sich jederzeit per PN an mich wenden.
 
Alt 12.12.2004, 12:30   Anzeige
NinaP
 
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Hallo Magic,

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 12.12.2004, 21:49   #2
Magic
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

So, nun erkennt der PC die Digi wieder und eine andere CD mit Fotos hatte ich auch noch. Daher nun ein paar Bilder:
Micky einen Tag vor der OP:


Micky gleich nachdem ich sie heimholte am Fressnapf


Micky mit dem schlimmen Bluterguss


Und das ist ein ganz aktuelles Bild von heute:

 
Alt 11.02.2005, 20:26   #3
Magic
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Heute gibt es wieder einen Grund, hier zu schreiben: wir waren nämlich beim Tierarzt. Nur zur Kontrolle und zum impfen.

Micky ist nach wie vor gesund, sie sieht prächtig aus und es gibt keine neuen Stellen zu ertasten. Die Tierärztin war genauso erleichtert wie ich und freut sich ebenso.
Das Fell von Micky glänzt, die Augen sind klar, keinerlei Anzeichen weiterer Beschwerden. Ist das nicht toll?
 
Alt 11.04.2006, 20:02   #4
Magic
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Nachdem bereits wieder über 1 Jahr vergangen ist, wird es höchste Zeit, hier mal wieder zu berichten:

Wir waren letzte Woche bei der Tierärztin zum impfen und Micky bekam einen Chip (sie darf nach unserem Umzug nun in ein paar Wochen raus).
Was soll ich sagen? Micky geht es prächtig, es ist alles in bester Ordnung. Das einzige Problemchen ist ihr Gewicht, sie kämpft weiterhin.
Aber lt. Tierärztin ist es noch im Rahmen, und von daher auch nicht weiter problematisch.

Ich freu mich jedenfalls riesig über diese Entwicklung und hoffe, durch meinen Bericht anderen die Angst vor so einer OP zu nehmen.
 
Alt 12.07.2007, 16:01   #5
Magic
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Nach über einem Jahr mal wieder eine Ergänzung hier:

Micky ist seit über einem Jahr ja nun auch Freigängerin und kommt auch damit problemlos klar. Durch den Freigang hat sie neues Selbstbewusstsein entwickelt und hat vor viel weniger Dingen Angst als vorher (speziell fremde Menschen). Sie ist zwar Fremden gegenüber nach wie vor zurückhaltend (find ich auch ganz gut so), läuft aber nicht mehr panisch davon.
Micky ist viel draußen, bleibt aber immer im nahen Umkreis. Sie hat sich zur flinken Jägerin gemausert und dieses Jahr (neben Schmetterlingen, Fliegen etc.) schon zwei Vögel (Amseln) und zwei Mäuse heimgebracht (eine davon noch lebend ). Naja, das gehört wohl zu Freigänger-Katzen dazu.....
Gestern waren wir übrigens wieder bei der Tierärztin zur Kontrolle. Sie war hellauf begeistert von Micky wie gut sie aussieht, so tolles Fell und tolle Zähne (kein Zahnstein). Krebs ist nach wie vor nicht wieder ausgebrochen und die Tierärztin meinte, dass der alte Krebsherd wohl nicht gestreut hat und man da nun ziemlich sicher sein könne, dass nichts mehr kommt. Es sind ja nun seit der OP so ziemlich genau 3 Jahre her.
Ich bin nach wie vor sehr glücklich über die Entscheidung, das Bein zu amputieren und habe es noch keinen Tag bereut. Micky hat so eine Lebensfreude, sie ist verschmust und sieht richtig toll aus.
 
Alt 13.09.2009, 13:46   #6
Magic
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Ich möchte meinen Erfahrungsbericht einfach mal wieder ergänzen zur aktuellen Situation. Nach nunmehr über 5 Jahren nach der Diagnose Knochenkrebs und der notwendigen Beinamputation geht es Micky immer noch sehr gut. Sie genießt ihr Freigänger-Dasein, ist allerdings recht vorsichtig darin und bleibt weitgehend in unserem kleinen Reihenhausgarten. Diese Freiheit genießt sie allerdings sehr, sie hat sich zur erfolgreichen Jägerin von Schmetterlingen & Co. entwickelt und liebt es, im Rasen, zwischen den Sträuchern oder im Blumenbeet zu liegen. Unsere Gartenstühle liebt sie auch, allerdings nur mit Polster.
Anbei noch ein aktuelles Foto von ihr:




Viele Grüße
 
Alt 17.07.2011, 18:27   #7
Magic
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Nach nunmehr wieder knapp zwei Jahren ein kleiner aktualisierter Bericht: Micky geht es weiterhin gut, sie ist jetzt schon 9 Jahre alt und lebt seit 7 Jahren mit nur noch 3 Beinchen. Sie ist nach wie vor ein kleiner Moppel , aber es geht ihr gut. Am liebsten liegt sie bei schönem Wetter auf der Terrasse (vor allem wenn wir auch dabei sitzen) und beobachtet alles, was sich so tut. Gelegentlich streunt sie ein wenig durch die Gegend, aber sie ist nie allzu weit weg vom Haus. Sie ist einfach ein kleiner Angsthase, aber das war sie auch schon vor der Amputation.

Ich bin zur Zeit aus Zeitgründen selten im Forum, falls mich jemand per PN anschreibt, kann es also dauern, bis ich antworte. Ich kann nach wie vor nur jedem mit einem ähnlich gelagerten Fall zur Amputation raten. Katzen kommen damit gut klar und ich bin einfach nur froh, dass Micky weiterhin bei uns ist.
 
Alt 06.05.2014, 21:59   #8
Magic
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Nach langer Zeit mal wieder ein update. Es ist kaum zu glauben, Mickys Amputation ist mittlerweile 10 Jahre her. Sie wird dieses Jahr 12 Jahre alt und ist eine wundervolle mittelalte Dame .

Wie geht es ihr. Soweit ganz gut, sie genießt ihr Leben, nutzt die Freigang-Möglichkeit gerne, aber moderat, spielt ganz gern mit einer Stoffmaus und schaut den Vögeln im Garten hinterher.

Womit wir uns aktuell beschäftigen müssen ist eine Arthrose in ihrem verbliebenen Hinterbeinchen. Bedingt durch die vielen Jahre der Überlastung und Fehlstellung wussten wir, dass das irgendwann leider kommen wird. Aber zu diesem Thema gibt es ja eigene Threads.

Ich möchte allen weiterhin Mut zusprechen, deren Fellknäuel eine Beinamputation haben/hatten, es ist trotzdem ein schönes Katzenleben möglich. Ich habe diese Entscheidung nie bereut und bin überglücklich über die vielen schönen Jahre mit Micky.

Lieben Gruß
 
Alt 14.06.2014, 19:22   #9
Flori-Cat

 
Avatar von Flori-Cat
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Ich lese erst jetzt Dein Update und kann nur sagen, dass Mickys Geschichte Mut macht.
Mut einen einschneidenen Schritt zu wagen.

Alles Liebe für Deine Süße
 
Alt 14.06.2014, 20:14   #10
Tina2014

 
Avatar von Tina2014
Standard AW: Micky-Osteosarkom (Knochenkrebs) mit Beinamputation

Wenn man über die am Anfang genannten Alternativen nachdenkt..., welch eine tolle Entwicklung.

Ich finde es super, dass Du die Geschichte von Micky über so lange Zeit weitererzählt hast. Das wird bestimmt vielen Katzen und ihren Besitzern sehr helfen. Toll !

Alles Gute weiterhin für Dich und die tapfere Micky.
 
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