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Stammschreiber(in)
Registriert seit: 24.04.2007
Ort: Mittelhessen
Beiträge: 454
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Hallo,
ich habe in einem anderen Thread geschrieben, weshalb wir für unseren Kater eine Zweitkatze oder einen Zweitkater suchen, obwohl er seit drei Jahren allein bei uns lebt. (Katzentalk "verliebter Kater") Nun habe ich ein Kätzchen gefunden, dem ich gerne ein neues Zuhause bieten würde. Ich war vorher in verschiedenen Tierheimen, aber es hat nie so richtig "geschnackelt". Die "Auserwählte" lebte etliche Jahre mit einem Kater zusammen in einer Familie, in der vor einigen Monaten ein Baby kam. Sie fing, lt Besitzer, nach (!) der Geburt des Kleinen an, in die Klamotten der Eltern zu nässen, Tapeten abzureißen, an die Sitzmöbel zu gehen...und alles wurde durch den Tod des Kumpels noch schlimmer. Sie hat bis vor wenigen Wochen mit dem Kater sehr eng gelebt, soll sich sehr an ihm orientiert haben (er wurde dann auf Freigang überfahren und starb). Und raus gelassen wurden die beiden erst seit das Baby da ist. Nun geht sie nicht mehr raus, lebt in einem Zimmer und hockt wohl nur noch im Kratzbaum. Ich habe sie besucht. Sie war total bedürftig. Hat geschmust, weil sich jemand mit ihr beschäftigte, war auch verspielt, als ich bisschen mit Leckerlis warf, etc. und als ich ging, hätte ich sie am liebsten gleich mitgenommen. Und wir erleben unseren Kater, wie er immer die Nachbarkatze umspielt, versucht, ihre Ohren zu lecken... und wie er einfach sehr sozial ist, sogar, wenn sie zu uns in die Wohnung kommt. Diese Nachbarkatze ist allerdings sehr selbstbewusst! Unser Kater eher vorsichtig. Und ich dachte, ein Kätzchen, das sich bislang sehr an seinem Kumpel orientiert hat und unseren lieben Kater, der allerdings auch mal "Fangen" spielt mit seiner Freundin, das müsste doch prima passen. Nun habe ich verabredet, dass eine katzenerfahrende Frau der Orga, die die Katze im Auftrag vermittelt, kommt und die Kleine bringt. Sie meint, dann könne sie schon einmal sehen, wie die beiden aufeinander zugehen. Inzwischen kommen mir allerdings Bedenken, ob ich mich mit meiner Entscheidung wirklich richtig liege und ob sich das Verhalten der Kleinen hier wirklich ändern wird. Mir ist schon klar, dass sie offensichtlichen Grund hat zum "Protestpinkeln" und "die Wände rauf zu gehen". Ich sehe ihre große Not. Aber wenn sie diese Verhalten bei uns weiter behalten würde, dann könnte sie hier nicht bleiben, weil mein Mann so viel Toleranz nicht aufbringt. Er wollte ganz lange keine zweite Katze, obwohl wir den liebsten und pflegeleichtesten Kater haben, den man sich denken kann. Und ich weiß nicht ob sich meine Unsicherheit oder Angst auf die Katze übertragen würde und wenn ja, wie? Außerdem würden wir sie sehr behutsam nach einiger Zeit versuchen, auf Freigang vorzubreiten, weil wir einen Freigänger haben. Wir wohnen in einer Sackgasse, aber auch da kommen immer mal Autos... Mit dem Freigang hatte ich die größten Bedenken, die Frau von der Orga meinte jedoch, das dürfte nicht das Problem werden. Ich stelle dieses Thema ein, weil ich keine Erfahrungen im Zusammenführen habe und denke, es wäre doch viel Stress, wenn man vielleicht vorab schon ahnt, dass das zu schwierig würde... bin gerade sehr unsicher und wünsche mir sehr die Erfahrungen von Leuten, die mehr wissen als ich. Danke euch schon mal im Voraus für eure Einschätzungen und Gedanken!
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LG Lotta |
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