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Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Diskutiere im Katzenforum von Netz-Katzen.de über Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an im Bereich "Infektionskrankheiten". --> Ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt, bitte nicht jeden 2. Tag die Menge verändern. Das bringt die Cortisolproduktion des Körpers durcheinander. Sinn der Reduktion ist ja, dass der Körper dazu ...
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Alt 18.04.2017, 12:56   #191
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt, bitte nicht jeden 2. Tag die Menge verändern. Das bringt die Cortisolproduktion
des Körpers durcheinander. Sinn der Reduktion ist ja, dass der Körper dazu übergeht, langsam selber wieder vermehrt Cortisol zu produzieren.

Sabine hat es richtig beschrieben: Erst die tägliche Gabe allmählich reduzieren und dann erst auf alle zwei Tage strecken. Je langsamer man reduziert, desto besser; wenn man es wirlich richtig machen will, dann die Menge ca. in 3-Tages-Schritten reduzieren.
 
Alt 18.04.2017, 12:56   Anzeige
NinaP
 
Standard AW: AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Hallo vilma,

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 19.04.2017, 10:43   #192
kittekatz
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

hmm, jetzt habe ich einen kleinen Konflikt: Ich vertraue der Tierärztin wirklich sehr, und sie hat genau das gesagt, was Du nicht gut findest: 2,5 mg den einen Tag, 3,75 mg den anderen.
Ich habe jetzt trotzdem schonmal die Gesamtmenge reduziert und bin bei einer halben plus ein Krümelchen, was ungefähr einem sechstel einer halben Tablette entspricht. Ich reduziere jetzt erstmal ab heute auf eine halbe, nach einer Woche Reduzierung.

Ist das zeitlich ausreichend? Wir sind jetzt insgesamt bei ungefähr einem Monat Einnahme, immer unter der immunsuppressiven Schwelle von 5 mg, davon reduziere ich seit einer Woche von einer dreiviertel Tablette langsam auf eine halbe plus ein Krümelchen. Ist das zu schnell reduziert?
 
Alt 19.04.2017, 10:56   #193
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Zitat:
Zitat von kittekatz Beitrag anzeigen
hmm, jetzt habe ich einen kleinen Konflikt: Ich vertraue der Tierärztin wirklich sehr, und sie hat genau das gesagt, was Du nicht gut findest: 2,5 mg den einen Tag, 3,75 mg den anderen.
Da wäre ich interessiert, wie sie das begründet. Denn der Körper soll ja langsam und stetig die Cortisolproduktion selber wieder hochfahren - wie macht er das, wenn einmal mehr und dann wieder weniger gegeben wird? Diese Art der Reduzierung hat mir tatsächlich noch nie ein TA vorgeschlagen, und ich habe wirklich schon einige durch als Katzenbesi...

Zitat:
Ich habe jetzt trotzdem schonmal die Gesamtmenge reduziert und bin bei einer halben plus ein Krümelchen, was ungefähr einem sechstel einer halben Tablette entspricht. Ich reduziere jetzt erstmal ab heute auf eine halbe, nach einer Woche Reduzierung.

Ist das zeitlich ausreichend? Wir sind jetzt insgesamt bei ungefähr einem Monat Einnahme, immer unter der immunsuppressiven Schwelle von 5 mg, davon reduziere ich seit einer Woche von einer dreiviertel Tablette langsam auf eine halbe plus ein Krümelchen. Ist das zu schnell reduziert?
Nein, dass müsste in Ordnung sein.
 
Alt 19.04.2017, 16:18   #194
kittekatz
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Ich glaube, das hat damit zu tun, dass auch bei der Einnahme von Kortison trotzdem immer noch Kortisol gebildet wird. Das meine ich jedenfalls gelesen zu haben. Ich glaube, ganz komplett wird die Bildung nie unterdrückt.
Aber mir fällt jetzt gerade die Quelle nicht mehr ein.

Ich belese mich nochmal zum Absetzen. Ab heute geb ich erst mal ne halbe täglich, vielleicht braucht er ja auch langfristig Kortison, der Kalziumwert muss sowieso regelmäßig kontrolliert werden. Wenn wir irgendwann bei aller zwei Tage eine halbe oder eine viertel Tablette ist und der Ca-Wert bleibt nur damit stabil, müsste man das auch hinnehmen.
 
Alt 19.04.2017, 17:31   #195
Kalimera
Moderator(in)
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Zitat:
Zitat von vilma Beitrag anzeigen
Da wäre ich interessiert, wie sie das begründet. Denn der Körper soll ja langsam und stetig die Cortisolproduktion selber wieder hochfahren - wie macht er das, wenn einmal mehr und dann wieder weniger gegeben wird? Diese Art der Reduzierung hat mir tatsächlich noch nie ein TA vorgeschlagen, und ich habe wirklich schon einige durch als Katzenbesi...
Hier geht es hauptsächlich darum, so langsam zu reduzieren, dass die Grunderkrankung nicht wieder schlimmer wird. 3 mg täglich ist die Produktion des körpereigenen Cortisols noch nicht vollständig unterdrückt.
Nach so relativ kurzer Prednisolongabe in relativ geringer Dosis könnte man, wenn es nur um die körpereigene Cortisolproduktion ginge, sehr viel schneller ausschleichen und es ist völlig egal, ob man 3 mg und 2,5 mg im Wechsel gibt oder nicht. In diesem Fall ist es aber vorrangig, dass der Calciumwert nicht wieder ansteigt. Und da ist es vielleicht nicht schlecht, ganz ganz vorsichtig zu reduzieren.
 
Alt 21.04.2017, 12:40   #196
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Mir ist schon klar, dass die körpereigene Produktion nicht ganz "platt" ist, das wäre auch ungünstig. Ich weiß bloß nicht, was die variierende Menge beim Ausschleichen zu bedeuten haben soll, ich finde das nicht sinnvoll und auch nicht logisch und schon gar nicht egal. Letztlich greift das Cortison auch in der geringen Menge in die Vorgänge im Körper ein und selbst wenn der Unterschied in der Dosierung eher gering ist... wozu soll das gut sein? Ich kann mir auf den Vorschlag der TÄ keinen Reim machen. Meine Katzen, insbesondere Pancho, haben auf Dosierungsänderungen durchaus merklich sensibel reagiert, und damit meine ich nicht eine Reduzierung von 5 auf 2 mg. Insofern würde ich persönlich da schon mit Verstand vorgehen wollen.

In Hinsicht auf die angenommene idiopathische Hypercalcämie finde ich es umso wichtiger, langsam auszuschleichen; da stimme ich dir zu, Eva. Zumal nach so kurzer Zeit in der kleinen Menge sicher kaum eine Diabetes im Anmarsch ist.

Auch wenn Katzen Cortison wirklich gut tolerieren, wird meiner persönlichen Meinung nach gern mal im Hauruckverfahren reduziert. Man sollte sich aber (allgemein gesprochen) schon klarmachen, dass das nach hinten losgehen kann.

Schöner Artikel dazu:

http://www.tierarztpraxis-moeller.de...-muenchen.html
 
Alt 21.04.2017, 23:11   #197
kittekatz
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Ich war heute mit Dante bei ihr (der neue Kater) und habe sie noch einmal gefragt. Sie sagte, dass das eine so genannte Schaukeltherapie ist und die Nebennieren lt. neuerer Studien besser stimuliert. Sie behandelt schon jahrelang in ihrer onkologischen Praxis mit Kortison und kennt beide Varianten, wendet aber seit einer Weile nur diese an.

Ich soll jetzt noch ein paar Tage bei 2,5 mg bleiben und dann jeweils einen Tag aussetzen.

Tja.. Uris Problem ist ja auch etwas anders gelagert, und ich halte von dieser Frau viel. Sie ist ständig auf Fortbildungen und kennt sich möglicherweise doch richtig gut aus?


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
Alt 22.04.2017, 06:36   #198
Kalimera
Moderator(in)
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Ich würde ihr da auch vertrauen. Bei meinem Ricky habe ich damals auch mal versucht, auf diese Weise auszuschleichen (was leider nicht geklappt hat, weil schon eine leichte Reduktion seine Symptome wieder verschlechtert hat). Aber damals hatte mir das auch schon eine Tierärztin so geraten.
 
Alt 22.04.2017, 08:15   #199
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: Geschwollene Tonsillen und Schluckbeschwerden - und nichts schlägt an

Zitat:
Zitat von kittekatz Beitrag anzeigen
Ich war heute mit Dante bei ihr (der neue Kater) und habe sie noch einmal gefragt. Sie sagte, dass das eine so genannte Schaukeltherapie ist und die Nebennieren lt. neuerer Studien besser stimuliert. Sie behandelt schon jahrelang in ihrer onkologischen Praxis mit Kortison und kennt beide Varianten, wendet aber seit einer Weile nur diese an.

Ich soll jetzt noch ein paar Tage bei 2,5 mg bleiben und dann jeweils einen Tag aussetzen.

Tja.. Uris Problem ist ja auch etwas anders gelagert, und ich halte von dieser Frau viel. Sie ist ständig auf Fortbildungen und kennt sich möglicherweise doch richtig gut aus?


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Danke, dass du nachgefragt hast, für mich ist das sehr interessant. Ich finde es total wichtig, alles zu hinterfragen, was man nicht kennt, damit man weiß, warum man etwas tut.
 
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