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Thema: Chronische Nasenhöhlenentzündung Hilfe? Erfahrungen?

Diskutiere im Katzenforum von Netz-Katzen.de über Chronische Nasenhöhlenentzündung Hilfe? Erfahrungen? im Bereich "Immunkrankheiten". --> Hallo! Ich bin neu hier und habe gleich ein dringendes Anliegen: Ich benötige eure Hilfe und Erfahrung. Mein Sorgenkind heißt Pinky, EKH , 10 Jahre alt. Seit ca. 2 Jahren hat sie ...
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Alt 17.06.2004, 11:47   #1
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Standard Chronische Nasenhöhlenentzündung Hilfe? Erfahrungen?

Hallo!

Ich bin neu hier und habe gleich ein dringendes Anliegen:

Ich benötige eure Hilfe und Erfahrung. Mein Sorgenkind heißt Pinky, EKH, 10 Jahre alt. Seit ca. 2 Jahren hat sie immer wiederkehrenden Schnupfen, ab und an mit entzündeten Augen verbunden. Der Schnupfen ist zunächst recht harmlos, klarer Ausfluß, niesen. Das kann durchaus 2-3 Wochen so bleiben, manchmal geht es auch wieder weg. Bisher wurde es aber ca. alle 6 Monate schlimmer: Ausfluß wurde milchig, dann gelb, heftiges niesen mit ordentlich Auswurf, nach und nach geht die Sache dann auf alle Atmungsorgane über und sie bekommt kaum noch Luft, so daß der TA Antibiotika geben mußte. Nun werden die Abstände immer kürzer. Beim letzen Schub meinte der TA, es müße Ursachenforschung betrieben werden. Also wurde eine Endoskopie durchgeführt und Gewebe- und Schleimproben eingeschickt. Das Ergebnis: Schleimhaut in der Nasenhöhle verändert, aber nicht bösartig. Auch keine Wucherungen o.ä. feststellbar. Die Schleimproben haben für Schnupfen typische Erreger gefunden, nichts weiter auffälliges. Auch hat sie bei diesen Schüben bisher nie Fieber oder weitere Krankheitsanzeichen gehabt, der TA schließt daher irgendwelche Seuchen aus. (auch wurden meine Tiere nach dem Tod eines Katers vor ca. 8 Jahren durchgetestet, da Leukoseverdacht bzw. Anzeichen für mögliche andere Seuchen bestand, aber alles negativ) und auch die Neuzugänge in der Zwischenzeit haben keinerlei Verdachtsmomente in diese Richtung. Die Therapie vom TA bestand jetzt also aus dem üblichen AB (Baytril) und da Pinky eh schon in Narkose lag, wurden die Zähne überprüft und ein Zahn (unten) gezogen., der zuvor nicht aufgefallen war Ich hatte daher den Verdacht, daß der Zahn evtl. der wirkliche Schuldige ist - nur jetzt, nach gut einem Monat, geht es wieder los. Der TA meinte schulterzuckend, das Immunsystem wäre halt nicht gut. Aber es kann ja nicht angehen, daß ich jetzt alle 1-2 Monate das Tier voller AB stopfe und sich womöglich irgendwann auch noch die anderen anstecken. Echinacea habe ich versucht (Kindersaft), aber wenn der überhaupt gefressen wird, meistens wieder ausgebrochen. Außerdem habe ich schon vor ca. 1 Jahr die Ernährung komplett umgestellt, es gibt nur noch Bio-Dosenfutter ohne Zusätze (hauptsächlich Yarrah) sowie Trockenfutter von Dr. Schaettle mit Mineralien und Kräutern und Algen, außerdem eine relativ großen Anteil Frischfutter (leider nicht bio, das würde den Rahmen sprengen). Dadurch hat sich Pinkys Herpesbefall am Kinn total zurückgebildet, nur das Nasenproblem ist geblieben. Das einzige was mir jetzt noch einfällt wäre das Katzenstreu, ich benutze das Ultraklumpstreu vom dm (dein bestes heißt das glaube ich) und das staubt, allerdings staubte bisher jedes Streu was ich probiert habe. Eine Umstellung auf Bio-Streu aus Papier o.ä. ist am Dickkopf der Miezen gescheitert, sie sind ja schließlich alle über 10 Jahre alt, da gewöhnt man sich nicht mehr so schnell um......

Tja, hat jemand eine Idee bzgl. Ursache oder Lösung des Problems? Wie gesagt, ständig AB (und darauf läuft es anscheinend hinaus) kann es ja nicht sein, weil diese den noch funktionierenden Rest des Immunsystems irgendwann zerstört haben und dies dann wohl zum Einschläfern führen würde. Nur garnichts tun (bzw. ich hab von Caninan hom. Globuli, aber die helfen nicht viel) kann ich spätestens dann nicht, wenn sie kaum noch Luft bekommt.

Liebe Grüße
Fragaria/Gabi
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Standard AW: Chronische Nasenhöhlenentzündung Hilfe? Erfahrungen?

Alt 17.06.2004, 14:10   #2
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Hallo Gabi,

HERZLICH WILLKOMMEN im Forum und viel Spaß hier.

Mal eine Rückfrage zu Deinem Problem: wurde auch ein Allergietest gemacht?

Außerdem würde ich die Streu mal wechseln, wenn Du hier einen Verdacht hast. Das Angebot ist ja reichhaltig.

Liebe Grüße Rita
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Alt 17.06.2004, 14:42   #3
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Beiträge: n/a
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Hallo und danke für die Begrüßung!

Mal eine Rückfrage zu Deinem Problem: wurde auch ein Allergietest gemacht?

Nein, ich halte davon aber schon bei Menschen nicht viel (ich reagiere z.B. mit Schock auf best. Antibiotika, der Haut- und Bluttest zeigt aber nix, was auch logisch ist, da jedes Organ(system) anders auf best. Stoffe reagier/reagieren muß je nach seiner Funktion). Die Ergebnisse bei Tieren, die ich von Bekannten kenne, haben außer großen Kosten auch nichts gebracht. Ich habe ja deshalb vorsichtshalber auf Biokost umgestellt (keine Farb-Konservierungs-Aroma und sonstigen Stoffe drin)

Außerdem würde ich die Streu mal wechseln, wenn Du hier einen Verdacht hast. Das Angebot ist ja reichhaltig.

War halt die letzte Idee....... hat das mal bei einer Katze bei diesem Problem geholfen? Wie gesagt, sie stauben ja alle.....

Liebe Grüße
Fragaria/Gabi
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Alt 17.06.2004, 15:06   #4
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Hi Gabi,

Du hast natürlich vollkommen Recht was AB angeht. Das ist keine Lösung. Aber Allergietests würde ich nicht so von der Hand weisen. Wenn Pinky z.B. eine allgemeine Allergie gegen Trockenfutter hätte, könntest Du dieses weg lassen. Zwei Katzen meiner Freundin vertragen z.B. kein TroFu, fressen es aber nur zu gerne. Davon bekommen sie allerdings sehr stark tränende Augen.

Was die Globuli angeht, mhm... ich behandle meine Tiere und mich selbst auch homöopathisch - mit gutem Erfolg. Habe auch entsprechende Ärzte an der Hand. Natürlich gibt es Fälle, in denen diese Mittel nicht wirken. Aber Du schreibst, dass sie nicht viel helfen - also durchaus anschlagen. Dann würde ich vermuten, dass es nicht das richtige Mittel ist. Homöopathie ist sehr umfangreich und ein Arzt oder Therapeut braucht schon viel Erfahrung, um hier Erfolg zu haben. Bei Tieren ist es außerdem besonders schwierig, da diese ihre Beschwerden ja nicht selbst schildern können, da muss der Dosi ran und möglichst genau beobachten und dies an den TA weitergeben. In der Tiermedizin werden daher gerne auch sog. Komplexmittel gegeben, eben weil eine genaue Eingrenzung so schwierig ist.

Du hast geschrieben, dass es vor ca. 2 Jahren begonnen hat. Bitte nimm Dir mal die Zeit und versuche Dich genau zu erinnern wann es zum ersten Mal auftauchte und was in dieser Zeit alles passiert ist. Und versuche das möglichst auch bei einigen anderen Vorfällen. Schreibe alles auf, was sich im Umfeld der Katze abgespielt hat. Z.B. Hast Du neue Möbel bekommen, die Wohnung renoviert, wurde in der Nachbarschaft etwas verändert usw. usw. Beziehe in diese Überlegung das gesamte Revier der Katze ein. Und bespreche das mit Deinem TA od. evtl. einem Homöopathen/Naturheilkundler je nachdem.

Ich hoffe, das bringt Dich etwas weiter. Ansonsten bleibt mir nur noch der Rat, evtl. einen anderen TA aufzusuchen, obwohl ich den Eindruck habe, dass Du einen guten TA hast.

Ein Tipp noch, um das Immunsystem zu stärken: Eigenblutbehandlung. Kann man auch bei Tieren machen.

Liebe Grüße Rita
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Alt 18.06.2004, 00:24   #5
 
Registriert seit: 27.01.2004
Beiträge: 296
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hallo gabi

es duht mir leid das es deiner katze nicht gut geht.

ich würde an deiner stelle ein neues blutbild machen lassen.
wenn ich richtig gelessen habe ist das letzte 8 jahre her.

immer wieder ab zu geben ist für das imunsystem auch nicht besonders gut.

mein silver litt auch unter gronischem schnupfen (mindestens ein jahr) der sich auch auf den bronchien festgelegt hatte.er muste zeitweise durch den mund atmen .

durch eine freundin bin ich zu unserem jezigen ta gekommen.
er hat uns eine baypermun terapie empfohlen. zusätzlich bekahm er noch ein schleim lösendes mittel gespritzt. aber kein ab !!!!
weil es bei ihm auch immer nur kurtzfristig geholfen hat.

baypermun ist zwar nicht billig aber seit wier es gemacht haben hatte er keinen schnupfen mehr
Martina04 ist offline   Mit Zitat antworten
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