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CNI und geschwollene Pfotenballen

Diskutiere im Katzenforum von Netz-Katzen.de über CNI und geschwollene Pfotenballen im Bereich "CNI". --> Hallo an alle, Tz meinem letzten Beitrag konnten wohl nicht so viele Forumsmitglieder etwas sagen, vielleicht habe ich ja jetzt mehr Glück Nach wie vor geht es um meine nierenkranke Katze Fiona, ...
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Alt 29.03.2017, 15:06   #1
Julia1007
Standard CNI und geschwollene Pfotenballen

Hallo an alle,

Tz meinem letzten Beitrag konnten wohl nicht so viele Forumsmitglieder etwas sagen, vielleicht habe ich ja jetzt mehr Glück

Nach wie vor geht es um meine nierenkranke Katze Fiona, 14 Jahre, seit August 2016 die Diagnose, Werte von nicht mehr messbar auf IRIS 3 gesunken. Wird versorgt mit 1,25 mg Enalapril, da verdickte Herzwand seit sie 1Jahr ist, 5 mg auf 2 Portionen aufgeteilte OMEP, bei Bedarf Nux
Vomica. 3mal wöchentlich je 1ml Renes Viscum und Neynerin subkutan. Jeden 2. Tag Infusionen 50-80 ml Ringerlactat, je nachdem, was sie zulässt.

Phosphatbinder auf anraten meiner Nierenspezialistin Aluminiumhydroxid und Ipakitine.

Lebensqualität mal besser, mal schlechter. Geht gern in den Garten, sonnt sich und beobachtete Insekten 😊

Allerdings schwellen ihre Ballen an der Vorderpfoten immer wieder an. Das erste Mal hat es ziemlich geblutet, später geeitert. Da sie wegen einer Magen-Darm Grippe mit AB behandelt wurde, sind die Pfoten auch abgeschwollen. Ob es am AB lag, wissen wir nicht. Natürlich war ich bei drei Tierärzten mit ihr. Der erste meinte, sie habe sich geschnitten, hat mir Salben und Verbände gegeben. Meine Nierenspezialistin hatte das noch nie gesehen, es aber fotigrafiert und ihre Dermatologin gezeigt, die das als CNI Begleiterkrankung kannte. Es sollen sich wohl viele Giftstoffe ansammeln, bei manchen Katzen entstehen Mundgeschwüre, bei meiner entstehen wohl die Schwellungen in den Ballen. Man könne nichts machen. Der dritte TA hat Abstriche gemacht und festgestellt, dass sie Bakterien hatte, so dass das Antibiotikum auch dagegen geholfen hat, nachdem ein Test gemacht wurde, welches Antibiotikum wirkt.

Nachdem etwa vier Wochen alles gut war, sind die Pfotenballen jetzt wieder angeschwollen. Sie bluten nicht und scheinen auch nicht wehzutun, aber ich mach mir dennoch meine Gedanken.

Kennt das einer von Euch?
 
Alt 29.03.2017, 15:06   Anzeige
NinaP
 
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Hallo Julia1007,

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
__________________
Schäppchen für Fellnasen
 
Alt 29.03.2017, 15:16   #2
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Zitat:
Zitat von Julia1007 Beitrag anzeigen
Meine Nierenspezialistin hatte das noch nie gesehen, es aber fotigrafiert und ihre Dermatologin gezeigt, die das als CNI Begleiterkrankung kannte. Es sollen sich wohl viele Giftstoffe ansammeln, bei manchen Katzen entstehen Mundgeschwüre, bei meiner entstehen wohl die Schwellungen in den Ballen. Man könne nichts machen.
Ich hätte das auch als begleitendes Symptom der CNI eingestuft, meine das auch schon mal gelesen zu haben. Die harnpflichtigen Substanzen suchen sich einen Weg nach draußen, normalerweise am ehesten über die Schleimhäute, aber eben auch über die "normale" Haut.

Wenn allerdings ein AB angeschlagen hat, könnte es doch eine bakterielle Ursache haben. Allerdings denke ich, dass sich erst die aufgebrochenen Wunden infiziert haben und die primäre Ursache die CNI ist.
 
Alt 29.03.2017, 16:00   #3
Julia1007
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Herzlichen Dank für deine Antworten hier und in meinem anderen Thema. Ich werde das Ipakitine etwas reduzieren und mich auf Aluminium konzentrieren ja, ich tippe auch auf Nebenwirkungen der CNI und deine Erklärung mit den Bakterien trifft es wohl auch. Jetzt bein Aufschreiben ist mir das auch in den Sinn gekommen. Sie hatte ja eine Magen-Darm Grippe und in den Pfoten die gleichen Bakterien, da wird sie wohl in ihren Durchfall getreten sein. Ein paar Mal musste ich sie waschen, sie hatte Durchfall und musste sich gleichzeitig übergeben, da ist sie in ihren Durchfall getreten. Hat sie vielleicht auch gemacht, als ich nicht da war....
 
Alt 29.03.2017, 16:09   #4
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Ja, das würde die Infektion in den Pfoten in der Tat gut erklären. Die arme Maus...
 
Alt 29.03.2017, 16:16   #5
lux aeterna

 
Avatar von lux aeterna
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Sie sind im fortgeschrittenen Stadium der CNI leider anfällig, das Immunsystem spielt nicht mehr richtig mit.

Ich finde es vorbildlich, wie Du über sie wachst, für sie sorgst & auf sie achtest, Hut ab! Auf dass Ihr zwei noch eine gute Weile habt.
 
Alt 29.03.2017, 17:19   #6
Julia1007
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Zitat:
Zitat von lux aeterna Beitrag anzeigen
Sie sind im fortgeschrittenen Stadium der CNI leider anfällig, das Immunsystem spielt nicht mehr richtig mit.

Ich finde es vorbildlich, wie Du über sie wachst, für sie sorgst & auf sie achtest, Hut ab! Auf dass Ihr zwei noch eine gute Weile habt.
Am liebsten würde ich durchgängig zu Hause bleiben, aber ich muss auch arbeiten.... wer weiß, wie lange wir noch haben und ihr soll es so gut wie möglich gehen 💕💕
 
Alt 12.04.2017, 20:09   #7
Grit
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Hallo Julia,
wie geht es deiner Maus aktuell? Melde dich doch mal, habt ihr eine Loesung für das Problem mit den Pfoetchen gefunden? Hat das AB angeschlagen?
 
Alt 21.04.2017, 12:48   #8
Julia1007
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Zitat:
Zitat von Grit Beitrag anzeigen
Hallo Julia,
wie geht es deiner Maus aktuell? Melde dich doch mal, habt ihr eine Loesung für das Problem mit den Pfoetchen gefunden? Hat das AB angeschlagen?
Hallo Grit,

entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, ich habe nur zufällig deinen Beitrag gesehen. Schade, dass man nicht informiert wird, wenn jemand den eigenen Beitrag kommentiert.

Ich heiße Eleni, meine verstorbene Herzkatze hieß Julia. Leider haben wir keine Lösung für Fionas Pfötchen. Der Tierarzt meinte, wir sollten nichts unternehmen, solange sie keine Schmerzen hat. Antibiotika sind ja bei Nierenkranken belastend und die Schwellung aufstechen wollte er auch nicht, wer weiß, was dann für ein Entzündungsprozess losgetreten wird.

Allerdings habe ich die Ipakitinegabe sehr reduziert, die meiste Zeit bekommt sie jetzt Aluminiumhydroxyd als Phosphatbinder, was ihr auch sehr zu bekommen scheint. Ipakitine gibt es nur morgens und abends zu den Medikamenten, weil das Alu zeitgleich mit Medis gegeben verhindert, dass die Wirkstoffe des Medikamentes aufgenommen werden. Und seit wir das Ipakitine reduziert haben, scheinen die Pfoten etwas weniger geschwollen zu sein.

Sie schläft viel, geht gerne in den Garten und lässt sich umsorgen, wenn auch manchmal ungern, aber wir haben jetzt eine Form der Stabilität gefunden, die mich nicht immer am Rand des Herzinfarkts agieren lässt. Nur natürlich frage ich mich, wie lange ihr noch bleibt.

Und dann - wie auch bei dir - immer diese Fragen die man sich selbst stellt: Hätte ich das nicht früher bemerken können? Dann wurde sie zu Anfang falsch behandelt, sie hat keine Infusionen bekommen, die dringend nötig gewesen wären. Der damalige Arzt hatte - trotz meines Nachfragens - gesagt, es sei eine chronische CNI, er wollte sie sofort (obwohl gar keine Symptome da waren) einschläfern, nur weil die Werte extrem hoch und nicht mehr messbar waren. Meine Nierenspezialistin sagt, es sei eine akut auf chronisch wechselnde Nierenerkrankung, man hätte mit Infusionen noch einiges Mehr erreichen können. Aber nun ja, heute würde ich anders reagieren, aber heute weiß ich ja auch mehr als vermutlich der Großteil der Tierärzte über diese Krankheit.

Man lernt täglich dazu. Oft schmerzhaft. Meine Julia z. B. ist auch fehldiagnostiziert worden. Ihr Bäuchlein fing plötzlich an zu nässen, Wundwasser mit etwas Blut trat aus, während sie friedlich auf dem Bett lag. Ich hatte plötzlich eine riesige rötliche Pfütze und Flecken entdeckt, dachte, ich hätte Tomatensoße verschüttet, bis ich sah, was er wirklich war. Ich bin gleich mit der Katze in die Klinik, die konnten erst mal nichts machen, war Sonntag. Obwohl die Haut leicht lila verfärbt war, sollte erst am nächsten Tag eine Punktion gemacht werden, um Gewebe zu entnehmen, der Arzt meinte, das sei ganz sicher ein Mammakarzinom, ich sollte am nächsten Morgen wieder kommen. Dann rief mich mein Haustierarzt an, sagte, die Klinik wolle nur Geld machen, ich soll zu ihm. Habe ich gemacht und er hat auf ihrem Bauch herumgedrückt wie auf einen Pickel und es spritzte nur so aus ihr heraus. Er meinte, es sei eine Entzündung, er würde sie kurz operieren, alles entfernen und nachmittags hätte ich sie wieder.

Stimmte soweit. Das entfernte Gewebe hat er nicht untersuchen lassen sondern einfach entsorgt. Und dann: Der Bauch wuchs nicht mehr zusammen, es bleib eine klaffende Wunde, Gewebe starb ab, jeden Tag konnte ich wieder ein Stück Haut abziehen. Und die Wunde spülen. Ich habe Bodies besorgt, in den Body immer Damenbinden eingelegt, die die Flüssigkeit aufnahmen..... im Body kam sie sich so toll vor :-D Schmerzen hatte sie - Dank Metacam - keine.

Weil es nicht abheilte, hat er eine zweite Operation durchgeführt, um das wuchernd nachwachsende Gewebe zu entfernen. Und endlich hat er es eingeschickt. Die Diagnose hat mich ins Mark getroffen: Fibrosarkom. Die fieseste Krebsart und ihr Bindegewebe war befallen.....Ich war in der besten Klinik in Hofheim, es war nichts zu machen. Insgesamt hat die Tortur 4 Monate gedauert, am Ende mussten wir sie einschläfern. Das hätten wir eh nicht verhindern können, aber ich hätte ihr zumindest die zwei OPs erspart......

Aber das Ganze hatte auch sein Gutes: Ein paar Monate später bekam der Kater meiner Schwester Krebs an seiner Schnauze, ihn hat sie von Anfang an woanders operieren lassen, denn "unser" Tierarzt meinte, das halbe Gesicht müsse weg. Nee, musste nicht. Nach einer äußert gelungen OP an einem 15jährigen Kater hat er mit perfektem Gesicht noch 3 Jahre gelebt. Ohne das Erlebnis mit Julia wäre meine Schwester sicher zu unserem damaligen TA gegangen und dann wäre der Kater mit einem halben Gesicht (oder vielleicht gar nicht) am Leben geblieben.

Und so sage ich mir immer wieder: vielleicht hat alles irgendwo auch sein Gutes. Aber natürlich fällt es mir - wie vermutlich jedem - das auch wirklich immer so zu sehen.
 
Alt 21.04.2017, 13:15   #9
Julchen94
Moderator(in)

 
Avatar von Julchen94
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Bei chonisch kranken Katzen bleibt einem oft nichts anderes über als etwas Ruhe bewahren und zu behandrln so gut es geht. Ich kenne das nur zu gut.
Meine beiden letzten sind an CNI gestorben. Sie hatten 4 Monate nur noch. Calvin kam aus schlechter Haltung und war kaum behandelbar. Ich konnte nur daneben sitzen und warten bis es nicht mehr geht. Es war die Hölle.

Hoffentlich habt ihr noch etwas mehr Zeit.
Man selbst dreht immer schnell am Rad und hört die Flöhe husten. Bei mir husten die auch regelmäßig.
 
Alt 21.04.2017, 15:10   #10
vilma

 
Avatar von vilma
Standard AW: CNI und geschwollene Pfotenballen

Zitat:
Zitat von Julia1007
Schade, dass man nicht informiert wird, wenn jemand den eigenen Beitrag kommentiert.
Du kannst das in den Einstellungen selbst festlegen.

Zitat:
Und seit wir das Ipakitine reduziert haben, scheinen die Pfoten etwas weniger geschwollen zu sein.
Ipakitine enthält ja Sojabestandteile. Vielleicht besteht da eine Unverträglichkeit?
 
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